Betrugsmasche „Schockanrufe“

Anrufer verlangen „Kaution“, weil angeblicher Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben soll

Betrugsmasche „Schockanrufe“

Am Freitag kam es im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Heidekreis zu einer Vielzahl von Betrugsversuchen in Form von sogenannten „Schockanrufen“ zum Nachteil älterer Menschen: „Die unbekannte Täterschaft rief dabei die Geschädigten mit anonymer Rufnummer an. Das Gegenüber gab sich in vielen der Fälle als Polizeibeamter der Kriminalpolizei Soltau aus und erklärte den Geschädigten, dass ein nahestehender Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Geschädigten wurden im Rahmen des Telefonats aufgefordert, für die ‚Kaution‘ ihrer Angehörigen aufzukommen. Falls Sie ebenfalls angerufen worden sind und dies noch nicht zur Anzeige gebracht haben, bitten wir Sie darum, dieses nachzuholen und ihre örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren“, so die Mitteilung der PI.

Sie warnt weiterhin vor derartigen Betrugsmaschen wie „Schockanrufen“ (tödlicher Verkehrsunfall, Corona-Medikament), dem „Enkeltrick“ oder dem „Falschen Polizeibeamten“: „Kommen Sie niemals einer Zahlungsaufforderung am Telefon nach, sondern nehmen sie bei einem Verdacht Kontakt mit der Notrufnummer 110 oder ihrer örtlichen Polizeidienststelle auf.“

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