Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Heidekreis, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben, können sich seit Anfang April und noch bis Ende Juni für die Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ bewerben.
Die „Grüne Hausnummer“ zeichnet besonders energieeffiziente Wohngebäude im Landkreis aus: „Vergeben wird die Auszeichnung von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAM) gemeinsam mit der Energieagentur Heidekreis: „Geehrt werden Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die mit ihren Gebäuden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig profitieren sie selbst: Durch einen geringeren Energieverbrauch sinkt die Abhängigkeit von steigenden Energiepreisen und globalen Krisen – und langfristig auch die Kosten“, so die Energieagentur Heidekreis.
„Im Heidekreis finden sich bereits viele überzeugende Beispiele für energieeffizientes Bauen und Sanieren – gleichzeitig besteht weiterhin großes Entwicklungspotenzial“, erklärt Dr. Theresa Weinsziehr, Leiterin der Energieagentur. „Mit der Grünen Hausnummer möchten wir diese Vorbilder stärker in den Fokus rücken und noch mehr Menschen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden.“ In Niedersachsen seien bislang rund 2.300 Wohngebäude mit der Grünen Hausnummer prämiert worden, darunter 159 im Heidekreis. „Diese Beispiele zeigen anschaulich, wie sich energieeffizientes Wohnen in der Praxis erfolgreich umsetzen lässt.“
Jede erfolgreiche Bewerbung erhält, neben einer individuellen „Grünen Hausnummer“ zum Anbringen am Haus, einen heimischen Obstbaum überreicht. Unter allen Preisträgerinnen und Preisträgern wird zusätzlich eine individuell angefertigte Gartenbank verlost. Der Bewerbungsbogen kann unter https://www.energieagentur-heidekreis.de/privatpersonen/gruene-hausnummer.html geladen werden. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.
Zum Hintergrund der KfW-Effizienzhausstandards erklärt die Energieagentur Heidekreis in ihrer Mitteilung, was dahintersteckt: „Die KfW-Förderbank unterscheidet auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben zur Gebäudeenergieeffizienz verschiedene Effizienzhausstufen für Sanierungen und Neubau. Je kleiner der Wert ist, desto geringer ist der Energiebedarf der Immobilie. Als Referenz dient ein KfW-Effizienzhaus 100. Im Vergleich zum Referenzgebäude benötigt das Effizienzhaus 55 nur 55 Prozent der Primärenergie.“