Brände und umgestürzte Bäume

Mehrere Einsätze für die Feuerwehren im Heidekreis

Brände und umgestürzte Bäume

Der Nachmittag und der Abend des gestrigen Mittwochs, 1. Dezember, brachte einiges an Arbeit für die Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis mit sich. „Neben einigen Unwettereinsätzen durch das Sturmtief erreichten auch mehrere Brandmeldungen die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Heidekreises“, berichtet Thomas Klamet, stellvertretender Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis.

Die erste Alarmierung erfolgte um 13.30 Uhr für die Freiwilligen Feuerwehren Soltau und Wolterdingen zu einer unklaren Rauchentwicklung mit Personengefährung in der Soldiner Straße in Soltau. „Vor Ort konnte von den Einsatzkräften dann aber weder Brandgeruch noch Feuer festgestellt werden“, so Klamet. Und weiter: „Wenig später brannten dann in der Visselhöveder Straße in Soltau Mülltonnen unter einem Carport. Das Übergreifen der Flammen konnte von einem Nachbarn mit seinem Gartenschlauch erfolgreich verhindert werden, so dass von der Feuerwehr nur Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten.“

Der auffrischende Wind des Sturmtiefs sorgte dann dafür, dass mehrere Bäume dem Sturm nicht standhielten und auf die Fahrbahn stürzten. Dies war im Laufe des Abends im gesamten Kreisgebiet laut Klamet insgesamt elfmal mal der Fall. Die Einsatzstellen waren in Hützel (zwei Einsätze), Brochdorf, Häuslingen, Riepe, Bispingen, Töpingen, Munster, Dorfmark, Großenwede sowie Behringen „und wurden“, so der Pressesprecher, „von den örtlich zuständigen Feuerwehren abgearbeitet.“

Gegen 18.11 Uhr gingen dann mehrere Notrufe ein, dass in der Ahldener Bahnhofstraße eine Garage mit angebautem Schuppen in Vollbrand steht. „Noch bevor die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurde das Einsatzstichwort auf Großbrand erhöht, da die Flammen drohten auf zwei direkt benachbarte Gebäude überzugreifen. Durch den massiven Wassereinsatz von ungefähr 70 Einsatzkräften konnte dieses in letzter Minute verhindert werden“, berichtet Klamet: „Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand. Die Eigentümerin wurde vor Ort von Notfallseelsorgern betreut. Der starke Wind sorgte dafür, dass Glutnester im Brandschutt immer wieder aufflammten, so dass dieser schlussendlich mit Schaum abgedeckt wurde. Im Einsatzverlauf war die Bahnhofstraße in Ahlden für den Verkehr gesperrt.“

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