Bundeswehr hilft mit 24 zusätzlichen „Schnelltestern“ in Pflegeeinrichtungen

Panzerlehrbataillon 93 aus Munster stellt Soldaten / Zehn Einrichtungen im Landkreis Heidekreis nutzen befristetes Angebot der Bundesregierung

Bundeswehr hilft mit 24 zusätzlichen „Schnelltestern“ in Pflegeeinrichtungen

24 zusätzliche Soldaten unterstützen nun auch bei der Durchführung der Schnelltests in den Seniorenpflegeeinrichtungen im Heidekreis, um in diesen jeweils das Pflegefachpersonal zu entlasten. Insgesamt zehn Einrichtungen im Landkreis nutzen dieses befristete Angebot der Bundesregierung.

Der Landkreis Heidekreis weist darauf hin, dass Seniorenpflegeeinrichtungen als privatrechtliche Unternehmen nicht antragsberechtigt sind. Dies sei den Landkreisen als zuständige Behörde im Rahmen der Amtshilfe vorbehalten.

Landrat Manfred Ostermann hatte über das Kreisverbindungskommando Heidekreis (KVK HK) der Bundeswehr entsprechende Hilfeleistungsanträge gestellt. Das KVK HK ist unter Führung von Oberstleutnant Bernhard Wein bereits seit 23. März vergangenen Jahres durchgehend aktiviert und in der Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel insbesondere zur Beratung des Landkreises, Annahme von Hilfeleistungsanträgen sowie zur Koordinierung der Hilfeleistungseinsätze untergebracht.

Am 3. Februar dieses Jahres begrüßten Ostermann und KVK-Leiter Wein die Soldaten vom Panzerlehrbataillon 93 aus Munster im Impfzentrum des Heidekreises in der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel vor Beginn ihrer Schulung. Die Schulung wurde unter ärztlicher Aufsicht von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) absolviert. Seit dem vergangenen Donnerstag, 4. Februar, sind nun im Schnitt jeweils zwei bis drei Soldaten mit der selbstständigen Durchführung der Schnelltests in den zehn Einrichtungen im Heidekreis betraut. Sie testen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher täglich.

Die grundsätzlich zunächst auf zwei Wochen befristete Maßnahme geht auf eine Initiative des Bundeskanzleramtes zurück, um die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime besser zu schützen. Anschließend sollen Arbeitssuchende durch Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit diese Aufgabe übernehmen.

Logo