Kurzarbeitergeld: Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschter E-Mail

Betrüger wollen an Kundendaten gelangen

Kurzarbeitergeld: Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschter E-Mail

Vor einer betrügerischen E-Mail warnt die Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Absender wollen damit an persönliche Kundendaten gelangen.

Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der E-Mail-Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Laut Bundesagentur für Arbeit sollen Arbeitgeber „auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.“ Die BA sei nicht Absender dieser E-Mail. Die BA fordere Arbeitgeber auch nicht per E-Mail dazu auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber unter (0800) 4555520 oder der örtlichen Unterstützungshotline unter (05141) 961888.

„Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber beantragt werden. Arbeitgeber können Kurzarbeit telefonisch oder online anzeigen“, heißt es in einer Mitteilung der BA.

Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht.

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