Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) stehen erstmals 250 Millionen Euro ausschließlich für Schwimmbäder zur Verfügung. Die hiesigen Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (SPD) und Vivian Tauschwitz (CDU) informieren über den Start des Förderprogramms und rufen zur Bewerbung auf, um die Chance auf Fördermittel zu nutzen.
Der Bund hat den Projektaufruf für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten –Schwimmbäder“ gestartet: „Insgesamt stehen zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern“, so die Mitteilung aus Klingbeils Büro.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete habe sich als Minister für die Förderung stark gemacht: „Schwimmen ist vor allem im ländlichen Raum eine wichtige Säule der Freizeitgestaltung. Aber auch für den Schwimmunterricht von Kindern, für Trainingszeiten von Vereinen und als Ort des Zusammenkommens und der Leichtigkeit brauchen wir intakte Bäder. Mit dem Programm leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Voraussetzungen für Sport, Teilhabe und Schwimmfähigkeit dauerhaft zu sichern.“
Auch Tauschwitz hebt die Bedeutung dieser Einrichtungen für Sport und Freizeit im Wasser hervor: „Schwimmbäder sind weit mehr als Orte für Sport und Freizeit – sie sind wichtige Treffpunkte für alle Generationen“, erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete. „Gerade in unserem ländlich geprägten Wahlkreis Rotenburg I – Heidekreis sind sie unverzichtbar. Besonders für den wichtigen Schwimmunterricht brauchen wir die dafür nötige Infrastruktur auch in der Fläche.“
Zugleich weist Tauschwitz auf den erheblichen Sanierungsbedarf in der Region hin. Die Soltau-Therme stehe beispielhaft für Schwimmbäder im Wahlkreis, die vor großen Herausforderungen bei Modernisierung, Energieeffizienz und Barrierefreiheit stünden: „Einige unserer Bäder müssen dringend an heutige Anforderungen angepasst werden. Hier bietet das Bundesprogramm eine große Chance“, so die Bundestagsabgeordnete weiter.
Das Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ richtet sich gezielt an Kommunen. Kommunen können ihre Projekte bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Klingbeil sieht darin eine Chance für die Region: „Ich ermutige unsere Kommunen, sich um die Mittel aus diesem Förderprogramm zu bewerben, damit unsere Region von den 250 Millionen profitiert.“
Kommunen, Städte und Landkreise können ihre Projektskizzen noch bis zum 19. Juni beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. „Gefördert werden umfassende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen mit Zuschüssen von bis zu 45 Prozent, in finanziellen Notlagen sogar bis zu 75 Prozent der Kosten. Die Förderung beträgt mindestens 250.000 Euro und kann bis zu acht Millionen Euro pro Projekt erreichen. Eine Weiterleitung an Dritte, wie zum Beispiel an Vereine, ist möglich“, so die Mitteilung zu dem Förderprogramm.
„Ich ermutige alle Kommunen in unserem Wahlkreis ausdrücklich, diese Gelegenheit zu nutzen und entsprechende Projekte einzureichen. Der Bund stellt erhebliche Mittel bereit – jetzt gilt es, sie auch in unsere Region zu holen“, betont Tauschwitz.
Weitere Informationen zum Förderprogramm des Bundes sowie zur Antragstellung sind online unter www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder verfügbar.