Corona-Impfung im Heidekreis beginnt

Ab 4. Januar geht es in Alten- und Pflegeheimen los

Corona-Impfung im Heidekreis beginnt

Seit dem 15. Dezember dieses Jahres ist das Impfzentrum des Heidekreises in der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel betriebsbereit. Inzwischen wurden auch erforderliche Hard- und Software sowie die Impfbestecke und Starterkits vom Land zur Verfügung gestellt beziehungsweise aufgebaut. „Mit dem bereits vorhandenen Personal wurden die Abläufe geübt. Auch die Ärztinnen und Ärzte stehen zur Verfügung. Der Sicherheitsdienst hat in Abstimmung mit der Polizei seine Arbeit aufgenommen und bewacht das Impfzentrum rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Zur ersten Kategorie der zu impfenden Personen gehören laut Landkreis die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime sowie die dort Beschäftigten. Diese Einrichtungen seien inzwischen informiert worden, arbeiteten intensiv an den formalen Vorbereitungen und meldeten die zu impfenden Personen beim Impfzentrum an. Auf dieser Basis habe der Landkreis am 29. Dezember die ersten 1.000 Impfdosen beim Sozialministerium in Hannover bestellt.

Und wie geht es weiter? Am 4. Januar 2021 wird der Heidekreis zunächst mit einem mobilen Team, zu dem mindestens eine Ärztin oder ein Arzt, eine impfbefähigte Person sowie eine Verwaltungskraft gehören, mit der Impfung im DRK-Seniorenheim in Bad Fallingbostel beginnen. Am 5. Januar 2021 kommen zwei weitere mobile Teams von der Bundeswehr hinzu, die dann umgehend in weiteren Heimen impfen werden. Der Landkreis Heidekreis geht davon aus, „dass zunächst im neuen Jahr wöchentlich 1.000 weitere Impfdosen geliefert werden, die dann auch verimpft werden können.“ Alle Impfungen seien freiwillig. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime oder deren Betreuerinnen oder Betreuer müssten ihr Einverständnis schriftlich erklären. Vor der Impfung gebe es zudem noch ein Anamnese-Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt, bei dem noch einmal geprüft werde, ob alle Voraussetzungen erfüllt seien.

„In einer Dokumentation werden alle Daten akribisch genau erfasst. 21 Tage nach der ersten Impfung findet dann der zweite Impftermin statt. Sieben Tage später genießen die geimpften Personen dann den vollkommenen Schutz gegen die Infektion mit dem Corona-Virus“, heißt es weiter in der Mitteilung des Landkreises. Dennoch könne auch nach der Impfung noch nicht auf das Tragen der Masken verzichtet werden, denn: „Ob die geimpften Personen das Virus noch weitergeben können, wird zurzeit noch wissenschaftlich geklärt.“

Das Impfen im Impfzentrum des Heidekreises werde aufgrund des nur begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffes derzeit noch nicht möglich sein. Sobald dazu Planungssicherheit bestehe, informiere der Landkreis erneut.

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