Coronavirus: HKK gibt Entwarnung

Heidekreis-Klinikum: Verdacht hat sich nicht bestätigt

Coronavirus:  HKK gibt Entwarnung

Entwarnung im Coronavirus-Verdachtsfall gibt das Heidekreis-Klinikum (HKK) - das beruhigende Ergebnis aus einem Berliner Labor liege jetzt vor: „Der Coronavirus-Verdachtsfall im Heidekreis-Klinikum kann, glücklicherweise, nicht bestätigt werden. Die Patientin wird nach Hause entlassen, wo sie sich weiterhin von ihrem (grippalen) Infekt erholen wird. Somit gibt es weiterhin keine nachgewiesene Infektion mit dem Coronavirus (2019-nCoV ) in Niedersachsen“, so das HKK in einer Mitteilung.

Dazu Professor Dr. Frank Schmitz, Ärztlicher Direktor des Heidekreis-Klinikums: „Natürlich freuen wir uns, dass wir der Patientin diese gute Nachricht überbringen können. Ich möchte aber auch nochmals betonen, dass es hier im Heidekreis momentan nur möglich ist, sich anzustecken, wenn man entweder tatsächlich in Kontakt zu Menschen war, die aus den betroffenen Regionen Chinas kommen, oder in Kontakt mit einer Person war, die einen nachgewiesenen Infekt mit dem Coronavirus hat.“

In dem Berliner Labor sei nicht nur auf das Coronavirus getestet worden, sondern auch auf Influenza A und B, sozusagen auf „normale“ Grippeviren. Auch dieser Test sei negativ ausgefallen, wie Schmitz weiter erläutert: „Grundsätzlich möchte ich feststellen, dass es viele andere Viren gibt, die auch grippale Infekte auslösen können. Nachdem wir die Anamnese, also die Vorgeschichte der Krankheit, ausführlich besprochen und aufgenommen hatten, waren wir recht sicher, dass es sich hier nicht um einen Infekt durch das Coronavirus handeln wird. Unsere Patientin hatte nur einen sehr kurzen Kontakt zu einem eventuell aus China stammenden Menschen und war auch durch eine Glasscheibe von dieser Person getrennt. Es wurden untereinander einige Geldstücke gewechselt. Dazu kam noch, dass innerhalb der Familie der Patientin eine Person bereits seit mehreren Tagen an grippeähnlichen Symptomen litt.“

Wie Schmitz unterstreicht, hätten selbstverständlich Ärzte und Pflegekräfte von Anfang an alle vom Robert-Koch-Institut vorgeschlagenen Sicherheitsvorkehrungen bezüglich der Gewährleistung der Sicherheit der anderen Patienten und der eigene Gesundheit eingehalten: „Dieser Fall hat uns bewiesen, dass wir gut aufgestellt und vorbereitet sind und unser Notfallkonzept auf jeden Fall ausgereift ist und greift.“ HKK-Geschäftsführer Dr. Achim Rogge ergänzt: „Alle mit dem Fall betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sehr umsichtig und stets im Sinne der Sicherheit der uns anvertrauten Patienten, als auch der eigenen Sicherheit gehandelt.“

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