Digitalpakt Schule

Klingbeil: „Es gibt noch viel zu tun“

Digitalpakt Schule

Während der Corona-Pandemie sind viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer auf technische Geräte und neue Lehrformate angewiesen. Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth und Sebastian Zinke macht der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil deutlich, worauf es bei der Digitalisierung der Schulen ankommt: „Wir haben gemeinsam bei der Digitalisierung viel erreicht, aber die Pandemie und der Distanzunterricht haben uns allen gezeigt, dass es noch viel zu tun gibt. Die Corona-Pandemie hat Defizite im Bildungsbereich deutlich gemacht, die wir schnellstmöglich beheben müssen“, so der Politiker zum Digitalpakt Schule.

Laut ihrer Mitteilung sehen Liebetruth, Zinke und Klingbeil einen wichtigen Schritt in dem beschlossenen Sofortprogramm Endgeräte, das für eine schnellstmögliche Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Geräten wie Tablets gesorgt hat: „So wurden im Heidekreis beispielsweise 1.400 Tablets an Schülerinnen und Schüler ausgeliefert. Im Landkreis Rotenburg wurden bis Ende August 546 Endgeräte konfiguriert und verteilt. Außerdem hat die Bundesregierung 500 Millionen Euro für Dienstlaptops von Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung gestellt. Niedersachsen und der Bund bereiten die Verteilung der entsprechenden Geräte derzeit unter Hochdruck gemeinsam vor“, so die Mitteilung. Für das kommende Jahr seien im Bundeshaushalt 90 Millionen Euro zum Aufbau einer Bildungsplattform und Bildungskompetenzzentren beschlossen worden. Mit weiteren 500 Millionen Euro solle die Administration an Schulen unterstützt werden. Insgesamt sollen über den Digitalpakt Schule 6,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Einen Laptop oder ein Tablet für den Unterricht nutzen können oder nicht - das macht gerade in diesen Pandemiezeiten einen riesigen Unterschied. Land und Bund gehen mit den Geräten für Lehrkräfte und für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die besonders darauf angewiesen sind, einen wichtigen Schritt voran. Das weitere Schritte folgen müssen, ist klar“, betont Liebetruth. „Es muss nun von allen Seiten mit Nachdruck an der Versorgung mit Endgeräten und dem Infrastrukturaufbau gearbeitet werden. Ein akzeptabler Zustand sieht anders aus“, macht Zinke deutlich.

„Gerade während der Corona-Pandemie ist einmal deutlich mehr geworden, wie wichtig eine Kooperation von Bund und Ländern im Bildungsbereich ist. Die Digitalisierung der Schulen ist ein Thema, was mich schon lange begleitet. Gemeinsam mit Dörte Liebetruth und Sebastian Zinke werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Schülerinnen und Schüler in unserer Region bestmöglich auf eine digitalisierte Gesellschaft vorbereitet werden“, unterstreicht Klingbeil.

Logo