„EMPACT Action Days“: 23 Objekte überprüft

Kontrollen zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Arbeitsausbeutung

„EMPACT Action Days“: 23 Objekte überprüft

Europaweit standen im September Kontrollen zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Arbeitsausbeutung, die sogenannten „EMPACT Action Days“, auf dem Programm. In Deutschland wurden in zwölf Bundesländern mehr als 3.288 Personen und 342 Örtlichkeiten kontrolliert - auch im Heidekreis, wie ein Polizeisprecher jetzt berichtete: Zusammen mit dem Landkreis und dem Hauptzollamt Hannover nahm die Polizeiinspektion Heidekreis Kontrollen in Soltau, Schneverdingen, Munster, Bad Fallingbostel, Walsrode und Schwarmstedt vor.

Überprüft wurden insgesamt 23 Objekte - überwiegend gastronomische Betriebe - und 50 Personen. Die eingesetzten Kräfte leiteten insgesamt 29 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen mehrerer Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie das Arbeitsrecht, und stellten, so der Polizeisprecher, „diverse zollrechtliche Vergehen fest.“

„Die EMPACT Action Days sind ein wichtiges Instrument, um die Kriminalitätslage im Bereich des Menschenhandels und der Arbeitsausbeutung aufzuhellen“, unterstrich der Sprecher der Polizeiinspektion Heidekreis. „Oft stehen organisierte Kriminelle dahinter, die jene Opfer zur Arbeit zwingen und keinen oder nur einen geringen Lohn zahlen.“ Hinzu kämen unwürdige Arbeits- und Wohnbedingungen.

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