Erixx arbeitet an Sonderfahrplan und richtet Appell an Fahrgäste

Reinigung der Züge verstärkt / Fahrtenangebot wird reduziert

Erixx arbeitet an Sonderfahrplan und richtet Appell an Fahrgäste

„Die Eindämmung der Infektionswelle des Coronavirus in Deutschland geht uns alle an, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens Erixx. Aus Sorge um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie um alle Fahrgäste appelliert Erixx an die Passagiere, Abstand zu anderen Fahrgästen und den Mitarbeitern zu halten. Wer krank sei, oder sich krank fühle, möge von sich aus nicht in den Zug steigen, „oder allenfalls, wenn es zwingend nötig und überhaupt nicht zu vermeiden ist.“

Zudem sollten sich die Fahrgäste unbedingt an die „Nies- und Hustenetikette“ halten. „Wir alle haben eine Verantwortung für die Gesellschaft, unsere Mitmenschen und Nachbarn. Deshalb schützen wir unsere Mitarbeiter, indem wir die Besetzung der Züge mit Fahrgastbetreuern reduziert haben. Unsere Mitarbeiter sind angewiesen, körperlichen Kontakt zu vermeiden und größtmöglichen Abstand zu halten“, so das Unternehmen, „denn nur so können wir uns alle schützen und die Infektionswelle eindämmen.“

Selbstverständlich sei die Reinigung der Züge verstärkt worden. In den Zügen, in denen es technisch möglich sei, sei eine automatische Türöffnung am Bahnhof eingerichtet worden. Es lasse sich jedoch nicht vermeiden, dass auch Erixx sein Fahrtenangebot in den nächsten Tagen reduzieren müsse. „Wir werden darauf achten, dass eine Grundversorgung in jedem Fall gewährleistet ist, aber wir werden nicht mehr jeden Zug fahren können“, heißt es in der Mitteilung.

Derzeit arbeite das Unternehmen am Sonderfahrplan „Corona“. Weitere Infos darüber gebe es, sobald dieser mit allen anderen Verkehrsunternehmen abgestimmt sei. Ziel sei es, einen „zuverlässigen Grundbetrieb mit den wichtigsten Anschlussverbindungen aufrecht zu erhalten.“

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