Erste Erfolge der Förderung: „Heidekreis hat eine stabile ärztliche Versorgung“

Lea Verwohlt von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen: „Mit den Zahlen kann der Heidekreis zufrieden sein“

Erste Erfolge der Förderung: „Heidekreis hat eine stabile ärztliche Versorgung“

In der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Heidekreises berichteten Lea Verwohlt von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) mit Sitz in Verden und Anke von Fintel, Mitarbeiterin der Fachgruppe Kreisentwicklung und Wirtschaft des Heidekreises, über die Förderprogramme des Heidekreises von Medizinerinnen und Medizinern sowie die derzeitige ärztliche Versorgung im Landkreis. „Der Heidekreis steht im Bezirk der KVN Verden gut da und hat eine stabile ärztliche Versorgung“, betonte Lea Verwohlt.

Ihre Aussage belegte sie mit entsprechenden Zahlen, die sich sich insbesondere in Munster bezüglich der hausärztlichen Versorgung deutlich verbessert hätten. Hier sei ein Grad der hausärztlichen Versorgung von 106,4 Prozent festzustellen, im Planungsbereich Soltau von 91,7 Prozent und im Planungsbereich Walsrode von 95,3 Prozent. Ferner hätten sich die tätigen Hausärztinnen und Hausärzte im Heidekreis verjüngt. Der Versorgungsgrad von Facharztpraxen liege inzwischen im gesamten Landkreis über 100 Prozent. Auch sei die Versorgung dezentral, so dass in der Regel keine weiten Wege zurückzulegen seien. Darüber hinaus habe sich die Anzahl der Weiterbildungen zu Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern deutlich erhöht. Die Förderung, die seit 1. Januar 2019 vom Heidekreis gewährt werde, zeige damit erste Erfolge. „Mit den Zahlen kann der Heidekreis zufrieden sein“, unterstrich Verwohlt.

Die Förderung „Frischer Wind in der Landluft“ richtet sich an Mediziner und Medizinerinnen in Ausbildung und an Haus- und Fachärztinnen und -ärzte, die sich niederlassen wollen. Allein im Bereich der Niederlassungen waren seit dem 1. Januar 2019 20 Antragseingänge zu verzeichnen.

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