Gegen Corona-Maßnahmen protestiert: In Munster muss die Polizei einschreiten

Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz sowie das Versammlungsgesetz eingeleitet

Gegen Corona-Maßnahmen protestiert: In Munster muss die Polizei einschreiten

In verschiedenen Orten im Landkreis Heidekreis gab es am gestrigen Montagabend, 10. Januar, laut Polizeibericht in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr in verschiedenen Orten „Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie mit Teilnehmerzahlen von sechs bis zu 100 Personen.“

„Während sich der Großteil der Versammlungen an die Allgemeinverfügung des Landkreises hielt, musste bei einer nicht angemeldeten Versammlung von sechs Personen am Rathaus in Munster die Polizei wegen nicht getragener Mund-Nase-Bedeckungen einschreiten“, heißt es im Bericht der Polizeiinspektion Heidekreis.

Auch in Buchholz hätten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Allgemeinverfügung ignoriert: Etwa 70 Personen, „überwiegend aus dem überörtlichen Bereich“, hätten sich unangemeldet versammelt. „Rund 20 von ihnen zeigten sich unkooperativ gegenüber der Polizei, trugen keine Mund-Nase-Bedeckungen und hielten die Abstände untereinander nicht ein“, so ein Polizeisprecher.

Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten hätten die Personalien der Teilnehmer aufgenommen und, wie auch in Munster, „Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz sowie das Versammlungsgesetz eingeleitet.“

Kleine Versammlungen, ebenfalls nicht angemeldet, hatte es auch in Faßberg und Wietze mit 16 beziehungsweise 31 Teilnehmern gegeben. Dort sei es laut Polizeiinspektion Celle jeweils friedlich zugegangen, es habe keine Verstöße gegeben.

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