Geld fließt auch in den Heidekreis

Rund 2,9 Millionen Euro aus der Städtebauförderung

Geld fließt auch in den Heidekreis

Über rund 2,9 Millionen Euro für die Städtebauförderung im Landkreis Heidekreis freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Dr. Karl-Ludwig von Danwitz, der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke und der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil.

Mit den von Minister Olaf Lies jetzt vorgestellten Fördermitteln unterstützt das Land Niedersachsen in diesem Jahr insgesamt 202 Maßnahmen der Kommunen. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil und den sogenannten zweckgebundenen Einnahmen können damit Investitionen in Höhe von rund 178,5 Millionen Euro in Niedersachsen umgesetzt werden. Auch der Bund beteiligt sich finanziell am Städtebau in Niedersachsen.

Von der Förderung profitieren auch Städte und Dörfer im Heidekreis. Aus dem Programm „Lebendige Zentren“ erhalten die Gemeinden Neuenkirchen und Schneverdingen 190.000 Euro, nach Bad Fallingbostel gehen 230.000 Euro; Rethem bekommt 523.000 Euro und Walsrode 500.000 Euro. Die Samtgemeinde Fintel im Landkreis Rotenburg erhält ebenfalls eine Förderung. Eine Finanzierung durch das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält im Heidekreis Bad Fallingbostel - für das Umbau Weinberg 675.000 Euro, für das Sanierungsgebiet Wiethop 840.000 Euro.

„Ein attraktives Lebensumfeld für die Menschen zu schaffen oder zu erhalten, ist uns ein großes Anliegen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Heidekreis mit den Städtebauförderprogrammen so stark unterstützt wird“, betonen die Abgeordneten Pieper und von Danwitz. „Angesichts der derzeit schwierigen Lage ist die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Niedersachsen an der Seite der Kommunen in unserem Land steht. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann der Heidekreis Ideen und Maßnahmen zur Gestaltung unserer Heimat umsetzen.“

Aus bisher sechs Programmen der Städtebauförderung seien drei neue Programme entwickelt worden: Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung. „In den Programmen wird der Schwerpunkt auf die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität gelegt. Ortskerne werden attraktiv gestaltet, brachliegende Flächen aktiviert oder es können Grün- und Freiflächen geschaffen werden. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauwirtschaft gesichert“, erklärt von Danwitz.

„Erfreulich ist, dass die Förderungen quer über den Heidekreis in verschiedene Projekte fließen“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Zinke und hebt die Bedeutung der Projekte im Heidekreis hervor, deren Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm stammen. Die SPD-Landtagsfraktion setze sich auch in der zweiten Hälfte der Wahlperiode für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Räumen ein. „Dabei sind Investitionen wie durch das Städtebauförderprogramm wichtige Instrumente, um den Zusammenhalt in unserem Land zu stärken.“

„Es ist richtig, dass das Land gemeinsam mit dem Bund in unsere Städte und Dörfer investiert“, meint der Bundestagsabgeordnete Klingbeil. „Damit stärken wir die Attraktivität unserer lebendigen Stadt- und Dorfzentren. Gerade in der aktuellen Phase ist es richtig, dass wir als Staat weiter investieren und die Bauwirtschaft unterstützen. Zwei Drittel der gesamten Mittel gehen in Niedersachsen in den ländlichen Raum. Damit setzt die Landesregierung einen starken Fokus, von dem auch unsere Region profitiert.“

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