Gesellenbriefe übergeben

Freisprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innung Heidekreis

Gesellenbriefe übergeben

Bereits im September fand unter Einhaltung der Corona-Vorgaben die Freisprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innung Heidekreis statt: Elf der insgesamt 14 freizusprechenden Gesellinnen und Gesellen nahmen an der Feier teil.

In Anwesenheit von Mitgliedern des Vorstandes und des Gesellenprüfungsausschusses begrüßte Obermeister Stephan Klug die erfolgreichen Junghandwerker, deren Familienangehörige und Ausbildungsbetriebe. Er hob außerdem den Einsatz der Ausbildungsbetriebe, der Berufsschullehrer und der Prüfungsausschüsse hervor, der zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss beigetragen habe.

Klug gratulierte den jungen Gesellinnen und Gesellen zum Erreichen des Ausbildungszieles. Eindringlich erinnerte er an das Sprichwort „Das Handwerk hat goldenen Boden“ und appellierte an die heranwachsende Generation, dass diese dringend auch als Handwerker benötigt werde. Er machte die Nachwuchskräfte auf die vielen Möglichkeiten aufmerksam, die sich ihnen nun bieten: „Sie könnten ihren Meister machen und vielleicht einen Betrieb übernehmen - ihre Zukunft sei bunt und sie selbst könnten sie gestalten, vor allem aber sollten sie stolz auf ihr Handwerk sein.“

Das Maler- und Lackierer-Handwerk werde oft unterschätzt, dabei seien Maler und Lackierer die Professoren des Handwerks: „In keinem anderen Handwerk sammle man so viel Wissen über die Tätigkeit anderer Gewerke“, so Klug - und der Obermeister nannte auch gleich den Grund: Maler und Lackierer seien dazu verpflichtet, die Arbeiten des Vorgewerks abzunehmen und zu prüfen, bevor sie selbst mit ihrer Arbeit beginnen könnten.

Nach dem Grußwort vom Obermeister wurden die Gesellenbriefe vom Lehrlingswart August Rose und dem stellvertretenden Obermeister Martin Hache übergeben: Die besten Ergebnisse erzielten die Malerin und Lackiererin Julia Kathrin Ruzicki, der Maler und Lackierer Max Cordes und der Maler und Lackierer Marvin Hache.

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