Gut vier Millionen Euro für den Heidekreis

Städtebauförderung: Geld aus Programm „Lebendige Zentren“ für mehrere Vorhaben in verschiedenen Orten im Landkreis

Gut vier Millionen Euro für den Heidekreis

Gute Nachrichten für den Heidekreis verkündeten jetzt die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Karl-Ludwig von Danwitz: Aus dem Städtebauförderprogramm 2021 für Niedersachsen fließen mehr als vier Millionen Euro in den Heidekreis.

„Aus dem Programm ‚Lebendige Zentren‘ wird der Ausbau der Innenstadt in Bad Fallingbostel mit insgesamt 418.000 Euro, die Gestaltung des Zentrums in Rethem mit 523.000 Euro und die Sanierung der Soltauer Kernstadt mit 245.000 Euro gefördert. Die Gemeinden Neuenkirchen und Schneverdingen erhalten insgesamt 1.700.000 Euro, die Städte Munster und Wietzendorf erhalten einen Anteil von 27.000 Euro“, so die Mitteilung aus dem CDU Wahlkreisbüro Gudrun Pieper. Zur Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Entwicklung seien der Stadt Bad Fallingbostel für die Sanierungsgebiete Wiethop und Weinberg Fördersummen in Höhe von 656.000 Euro und 594.000 Euro bewilligt worden.

„Über diese Nachricht bin ich hocherfreut“, kommentiert Gudrun Pieper die Förderzusage der Landesregierung. „Wir können durch die Städtebauförderung die Entwicklung unserer Region weiter voranbringen. Besonders in der aktuellen Situation ist die Städtebauförderung eine tragende Säule für die Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden. Die Förderung unterstützt die Kommunen, wichtige Investitionen in die Stadt- und Ortsentwicklung zu tätigen, wodurch Ortskerne attraktiv gestaltet werden, brachliegende Flächen aktiviert oder Grün- und Freiflächen geschaffen werden können.“

„Das Land Niedersachsen unterstützt dieses Jahr insgesamt 204 Fördermaßnahmen der Städte und Gemeinden mit 121,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil können damit Investitionen in Höhe von rund 167 Millionen Euro umgesetzt werden. Im Programmjahr 2021 werden 13 Maßnahmen neu in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen“, so von Danwitz. „Über die Förderungen werden die Kommunen durch die Ämter für regionale Landesentwicklung unterrichtet. Im Anschluss daran werden die Fördermittel von der NBank bewilligt.“

Besonders finanzschwache Gemeinden können auch in diesem Jahr wieder dadurch entlastet werden, dass der kommunale Eigenanteil an den förderfähigen Kosten auf zehn Prozent gesenkt wurde. Im vergangenen Jahr wurde die Städtebauförderung flexibilisiert, in dem die Förderprogramme von sechs auf die drei Schwerpunkte „lebendige Zentren“, „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Sozialer Zusammenhalt“ konzentriert wurden. Die Förderobergrenze für Erschließungsmaßnahmen wurde rückwirkend zum 1. Januar 2020 aufgehoben. „Das alles leistet einen Beitrag, um die Investitionsbereitschaft in den Kommunen hoch zu halten. So werden zusätzlich positive Anreize für die Baubranche gesetzt und Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauwirtschaft gesichert. Zudem werden starke Impulse zur Abmilderung der coronabedingten Folgen gesetzt, von denen dann die regionale, häufig mittelständisch geprägte Wirtschaft profitiert“, so Pieper.

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