Häusliche Gewalt

Hilfsangebote für betroffene Frauen

Häusliche Gewalt

Agnes Prengemann, Schneverdinger Gleichstellungsbeauftragte, macht darauf aufmerksam, dass es für Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, auch jetzt während der Corona-Pandemie, Hilfsangebote gibt. Die durch die Corona-Krise bedingten Ausgangsbeschränkungen, das Zusammenleben auf (häufig) engstem Raum und finanzielle Probleme könnte besonders bei Paaren, die schon länger in einer Gewaltbeziehung leben, zur Eskalation führen, so die Befürchtung. Erfahrungen aus den USA, Italien, Frankreich und China bestätigen diese Einschätzung Und auch in Berlin berichtet die Polizei, dass die Kriminalität im Bereich häuslicher Gewalt bereits um mehr als zehn Prozent gestiegen ist.

365 Tage im Jahr, rund um die Uhr ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ kostenfrei erreichbar und bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym beraten zu lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden dabei vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist unter der Rufnummer 08000-116016 zu erreichen. Im Internet unter www.hilfetelefon.de.

Betroffene können sich auch an das Frauenhaus vom Verein „Frauen helfen Frauen“ in Walsrode wenden: Momentan allerdings ausschließlich montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr unter der Rufnummer (05161) 73300. Wer den Anrufbeantworter nutzt, wird zeitnah zurückgerufen. Auch Mails werden weiterhin beantwortet.

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