Spielhallen in Niedersachsen dürfen erst ab 21 Jahren betreten werden

Neues Gesetz soll zum 1. Februar in Kraft treten / Zinke: „Wichtige Schritte für mehr Gesundheits- und Jugendschutz“

Spielhallen in Niedersachsen dürfen erst ab 21 Jahren betreten werden

Zukünftig dürfen Spielhallenbetreiber in Niedersachsen nur noch Personen ab dem erreichten 21. Lebensjahr Zutritt gewähren. „Am vergangenen Mittwoch beschloss der Landtag eine entsprechende Gesetzesänderung, die von den Fraktionen von SPD und CDU auf den Weg gebracht wurde“, berichtet SPD-Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke.

Lag das bisherige Mindestalter bei 18 Jahren, „erfolgt die Gesetzesänderung mit Blick auf eine besondere Anfälligkeit für eine Spielsucht junger Erwachsener“, wie der Abgeordnete mitteilt. Zusätzlich werde durch ein Rauchverbot in Spielhallen der Nichtraucherschutz gestärkt.

Bereits am kommenden Dienstag, dem 1. Februar, soll das neue Gesetz in Kraft treten, das insgesamt 1.800 Spielhallen in Niedersachsen betrifft.

Zinke betont, „dass die am Mittwoch beschlossene Novelle des Niedersächsischen Spielhallengesetzes die Stärkung des Spielerschutzes mit besserer Regulierung der Spielstätten verbindet. Diese müssen nun klare Kriterien für die Zertifizierung erfüllen, die deutlich über die Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrags hinausgehen. Insbesondere das Rauchverbot im Innenraum und die Zutrittsbeschränkung für Personen unter 21 Jahren sind wichtige Schritte für mehr Gesundheits- und Jugendschutz.“

Logo