Heidekreis stellt die coronabedingten Verstärkerbusse ein

Landkreis: „Bei der Schülerbeförderung Normalität einkehren lassen“

Heidekreis stellt die coronabedingten Verstärkerbusse ein

Ab Beginn der Sommerferien am 14. Juli wird der Landkreis Heidekreis „den Einsatz von Verstärkerbussen einstellen und bei der Schülerbeförderung Normalität einkehren lassen“, wie die Kreisverwaltung heute mitteilte: „Bei der Auslastung der Busse werden dann sowohl Sitz- als auch Stehplätze berücksichtigt.“

Das Land Niedersachsen hat zur Bewältigung der Corona-Pandemie für zusätzliche Maßnahmen und Investitionen zur Verbesserung des Infektionsschutzes insbesondere im Schülerverkehr zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt. Eine Kostenübernahme unter anderem für den Einsatz von Verstärkerbussen wurde bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres zugesagt. „Ob darüber hinaus noch Finanzmittel für den Heidekreis zur Verfügung stehen, ist noch nicht abschließend vom Land Niedersachsen geklärt. Trotzdem hat der Heidekreis nach einer kreisweiten Betrachtung der Auslastung der Busse zu den stark nachgefragten Schulanfangs- und Schulschlusszeiten mit den Verkehrsunternehmen den Einsatz zusätzlicher Busse vereinbart“, heißt es vonseiten der Kreisverwaltung.

Der Kreisausschuss hat zugestimmt, dass die Kosten für den Einsatz von Verstärkerbussen bis zu den Sommerferien 2022 vom Heidekreis getragen werden, sollten keine Landesmittel mehr zur Verfügung gestellt werden. Ein Einsatz von Verstärkerbussen war auch im Hinblick auf die Corona-Regeln an den Schulen erforderlich, um die Abstandsregeln, Kohortenbildung und der Maskenpflicht zu entsprechen und dies auch auf dem Schulweg sicherzustellen.

Die Verpflichtung zur Einhaltung von Coronaregeln an den Schulen wurde zum Mai 2022 aufgehoben, sodass diese Regelungen außer Kraft gesetzt sind und nur noch auf einer Freiwilligkeit basieren.

Laut Kreisverwaltung gilt in Verkehrsmitteln des Personenverkehrs nach der niedersächsischen Corona-Verordnung „weiterhin die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, die den Fahrgästen weiterhin ein erhöhtes Maß an Sicherheit gewährleistet.“

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