„Heidjers:Help“ zieht Bilanz

Hilfen für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen / Resümee nach fünf Monaten: „Trotz schwieriger Bedingungen ist Arbeit erfolgreich angelaufen“

„Heidjers:Help“ zieht Bilanz

Das Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ) „Heidjers:Help“ bietet seit November 2020 neue intensive Hilfen und Begleitung für Menschen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen im Heidekreis. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Patientinnen und Patienten und die Förderung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Das Resümee nach fünf Monaten lautet: „Trotz schwieriger Bedingungen ist die Arbeit erfolgreich angelaufen und viele Menschen haben unkomplizierte und direkte Hilfe erfahren“, so der Landkreis Heidekreis in einer Mitteilung.

Der erste Zwischenbericht des GPZ „Heidjers:Help“ zeige, dass viele Patientinnen und Patienten mit gravierenden Unterstützungsbedarfen an verschiedene Hilfeangebote haben vermittelt werden können: „Hierzu zählen zum Beispiel die psychiatrische häusliche Krankenpflege, das Ambulant betreute Wohnen oder auch die Ergotherapie. Auch konnten Hilfen über Facharztpraxen, Fachkliniken oder Wohneinrichtungen ermöglicht werden“, so die Mitteilung.

Ratsuchende oder auch Angehörige von schwer psychisch erkrankten Personen erhalten über das GPZ „Heidjers:Help“ Beratung bei Fragen, Begleitung in schwierigen Phasen und auch über längere Zeiträume oder Unterstützung bei Terminen. Gemeinsam werden Wege erschlossen, um Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen den Zugang zu der psychiatrischen Versorgung im Heidekreis zu erleichtern.

„Heidjers:Help“ wurde ermöglicht durch die Unterstützung und Förderung des Heidekreises und der Gesundheitsregionen Niedersachsen. Das GPZ ist im Heidekreis-Klinikum in Soltau im dritten Obergeschoss, untergebracht und telefonisch unter (05191) 602-3661 oder -3662 oder per E-Mail unter gpz@heidekreis-klinikum.de zu erreichen.

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