Nicht erst seit dem jüngsten Stromausfall ist das Image der Hauptstadt Berlin arg ramponiert. Es wird also Zeit für positive Energie: Ab 16. Januar und noch bis zum 25. Januar präsentieren sich der Naturpark Lüneburger Heide und die „LEADER“-Region Naturpark Lüneburger Heide erstmals auf der Internationalen Grünen Woche in der Hauptstadt Deutschlands. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus den drei beteiligten Landkreisen Lüneburg, Harburg und Heidekreis stellen sie bei der Messe am Stand 108 in der Niedersachsenhalle Nummer 20 die Vielfalt, Qualität und Erlebnisstärke der Naturparkregion einem internationalen Publikum vor.
Der gemeinsame Messeauftritt ist für die Region eine Premiere und wurde äußerst kurzfristig entschieden. Mit entsprechender Spannung wird die Resonanz der Messegäste erwartet. Anders als viele andere Regionen kann die Naturparkregion Lüneburger Heide dabei nicht auf langjährige Messeerfahrungen oder bewährte Vorbilder wie etwa die Elbe-Region zurückgreifen, sondern sammelt auf der Grünen Woche erste eigene Erfahrungen.
Gemeinsam vertreten sind Kommunen aus dem Landkreis Lüneburg mit der Samtgemeinde Amelinghausen, der Samtgemeinde Gellersen, der Samtgemeinde Ilmenau sowie der Stadt Lüneburg. Aus dem Landkreis Harburg beteiligen sich die Samtgemeinde Hanstedt, die Samtgemeinde Salzhausen und die Stadt Buchholz in der Nordheide. Den Landkreis Heidekreis repräsentieren die Stadt Schneverdingen sowie die Gemeinden Bispingen und Neuenkirchen. Gemeinsam mit ihren Touristikerinnen und Touristikern sowie zahlreichen regionalen Akteurinnen und Akteuren präsentieren sie die Naturparkregion als attraktive Urlaubs-, Genuss- und Lebensregion.
Ein besonderer inhaltlicher Rahmen macht den Messeauftritt in diesem Jahr besonders passend: Die Graue Gehörnte Heidschnucke wurde von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zum Tier des Jahres gekürt. Zudem ist 2026 das Internationale Jahr der Weidelandschaften. Beides unterstreicht die zentrale Bedeutung der extensiven Tierhaltung für den Erhalt der einzigartigen Heidelandschaft, für Biodiversität und Naturschutz. Für den Naturpark Lüneburger Heide und die „LEADER“-Region ist dies ein idealer Zeitpunkt, um sich auf der Internationalen Grünen Woche zu präsentieren. Die Ehrung der Heidschnucke als Tier des Jahres erfolgt am ersten Messewochenende.
Die Vielfalt der Region wird auch durch zahlreiche regionale Partner erlebbar gemacht. Mit vor Ort sind unter anderem die Heideköniginnen aus Schneverdingen und Amelinghausen, die Höpenschäferei aus Schneverdingen, der Schäferhof aus Neuenkirchen, die Chili-Manufaktur aus Soltau und andere Partner. Ein weiteres Highlight erwartet die Besucher in der Tierhalle: Dort werden voraussichtlich zehn Heidschnucken aus einer Schäferei des Vereins Naturschutzpark (VNP) aus Döhle zu sehen sein und die traditionsreiche Weidetierhaltung der Heide anschaulich erlebbar machen.
Am Messestand gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Ein Fotopunkt vor einer großen Heidschnuckenherde lädt zu Erinnerungsfotos ein, beim Naturpark-Quiz können zahlreiche Preise aus der Region gewonnen werden, und mit einer Virtual-Reality-Brille lassen sich die Heidelandschaften, Moore und Wälder der Naturparkregion in den „Wilden Welten“ virtuell entdecken. Darüber hinaus bietet der Stand viele Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen sowie regionale Produkte zu probieren, kennenzulernen und zu kaufen.
Ziel des Messeauftritts ist es, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren, mit Gästen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen, die Bedeutung von Naturparken und „LEADER“ herauszustellen und Touristen für die Angebote der Naturparkregion Lüneburger Heide zu begeistern. Möglich wird der gemeinsame Auftritt durch die erfolgreiche Einwerbung zusätzlicher Mittel aus dem europäischen Förderprogramm „LEADER“ sowie durch die Zuschüsse der beteiligten Gemeinden, Städte und der drei Landkreise. Regionale Partner unterstützen das Naturpark-Quiz mit der Spende von 162 Eintrittskarten. Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hat die Technik für die virtuellen Entdeckungsreisen ermöglicht.
Der Messeauftritt unterstreiche, so die Verantwortlichen, „die enge Zusammenarbeit in der Region – über kommunale Grenzen und unterschiedlichste Fachgebiete hinaus – und den gemeinsamen Anspruch, die Naturparkregion Lüneburger Heide sichtbar, erlebbar und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“