HKK spendet: Elektrische Betten und Nachtschränke für die Ukraine

Am Walsroder Krankenhaus 40-Tonner beladen: Heidekreis-Klinikum unterstützt Kinderhilfswerk „Inter-National Children Help“

HKK spendet: Elektrische Betten und Nachtschränke für die Ukraine

Insgesamt 20 Betten für Erwachsene, ein Jugendbett, zehn Kinderbetten und zehn Nachtschränke wurden kürzlich am Walsroder Krankenhaus des Heidekreis-Klinikums an das Kinderhilfswerk „Inter-National Children Help“ („ICH e.V.“) für einen Transport in ukrainische Krankenhäuser übergeben. Dessen Präsident Dr. Dieter Kindermann: „Wir werden in der Ukraine mit dieser Spende das städtische Krankenhaus 10 und das zentrale Kreiskrankenhaus von Krivoy Rog beliefern.“

In Walsrode haben beim Beladen des 40-Tonners diverse Helfer mit angepackt: Logistikchef Karl-Werner Coith und Abdel Darmous vom Kinderhilfswerk „ICH e.V.“, Carsten Franck, Leiter der Technischen Abteilung im HKK , sowie Nino Tonne, Inhaber der Fahrschule Hibbing mit einem Mitarbeiter, nämlich Fahrlehrer Martin Großhans. Carsten Franck: „Ohne die Unterstützung der Fahrschule Hibbing und der Firma Schuh aus Honerdingen hätten wir die Betten nicht auf den Transporter bekommen.“ In der Tat: Am Walsroder Krankenhaus gibt es keine Laderampe - und der Lkw aus der Ukraine hatte keine Hebebühne. Kindermann: „Die Firma Schuh hat den Transport des Gabelstaplers der Firma Hibbing zum Krankenhaus ermöglicht - und so konnten die Betten auf den Lastwagen gehoben werden. Das Kinderhilfswerk ‚ICH e.V.‘ freue sich sehr über diese ehrenamtliche Unterstützung.

Für Nino Tonne war, wie er betont, „diese „Hilfe selbstverständlich. Ich bekam aus dem Heidekreis-Klinikum einen Anruf mit der Frage, ob ich unterstützen könne, fragte bei der Firma Schuh nach, ob sie unseren Gabelstapler nach Walsrode transportieren - und habe dann sehr gern beim Aufladen geholfen. Es ist doch toll, dass diese elektrischen Betten jetzt vielen Menschen in der Ukraine helfen können.“

Nach etwa einer Woche Fahrt kam der Transport jüngst in der Ukraine an, wie Kindermann berichtet: „Erst einmal bleibt die Ware in einem Zoll-Zwischenlager: Bis sie vom Zoll als zollfreie Hilfsgüter und nicht als zollpflichtige Handelsware freigegeben wird. Zu den Spenden neben den Betten gehören auch unter anderem auch noch Kinderspielzeug und Feuerwehrbekleidung. Erfahrungsgemäß dauert die Bearbeitung durch den Zoll einige Wochen. Wir rechnen damit, frühestens Anfang März eine Rückmeldung zu bekommen, dass die Betten in den Krankenhäusern angekommen sind.“

Ende März wird ein Unterstützer von „ICH e.V.“ vor Ort in der Ukraine sein und mit Fotos dokumentieren, wo die Betten nun Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.

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