Höhere Bußgelder

Änderung der Straßenverkehrsordnung tritt ab Dienstag in Kraft

Höhere Bußgelder

Wer sich nicht an Tempolimits hält, muss ab jetzt mit höheren Strafgeldern rechnen, sollte er erwischt werden: In seiner Mitteilung zur „Erhöhung der Bußgelder durch StVO-Novelle“ gibt der Landkreis Heidekreis aktuelle Infos zur Änderung der Straßenverkehrsordnung, die ab dem kommenden Dienstag höhere Bußgelder vorsieht.

„Vorbehaltlich der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird ab dem 28. April die geänderte Straßenverkehrsordnung in Kraft gesetzt. Laut dem Bundesverkehrsministerium soll dadurch die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert werden“, informiert die Verkehrsüberwachung des Heidekreises. Demnach werden bei Tempoverstößen deutlich früher als bisher ein Fahrverbot verhängt: „Ein einmonatiges Fahrverbot gibt es demnach künftig bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts ab 21 Kilometern pro Stunde und außerorts ab 26 km/h. Die Strafen für Tempoverstöße werden erheblich verschärft.“

Auch das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse könne genauso verfolgt und geahndet werden wie das Nichtbilden einer Rettungsgasse, so die Mitteilung: „Es drohen Bußgelder bis zu 320 Euro sowie ein Monat Fahrverbot. Außerdem droht für diese Verstöße die Eintragung von zwei Punkten im Fahreignungsregister. Neu ist auch ein Fahrverbot für das Nichtbilden einer Rettungsgasse auch ohne Verwirklichung einer konkreten Gefahr oder Behinderung. Bei schwereren Verstößen, wenn etwa durch verbotswidriges Parken oder Halten in zweiter Reihe und auf Fahrradschutzstreifen oder Parken auf Geh- und Radwegen andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, ist darüber hinaus der Eintrag eines Punktes in das Fahreignungsregister vorgesehen.“

Eine ausführliche Übersicht zum Bußgeld- und Punktekatalog sowie weitere Informationen finden Interessierte im Internetangebot des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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