Ist der Heidekreis ein Fahrradparadies?

„ADFC-Fahrradklima-Test 2022“: Radlerinnen und Radler aus dem Heidekreis rufen zur Teilnahme auf

Ist der Heidekreis ein Fahrradparadies?

Ist der Heidekreis ein Fahrradparadies oder muss die Politik aktiv werden? Der Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Heidekreis ruft jetzt dazu auf, beim „ADFC-Fahrradklima-Test 2022“ abzustimmen. Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder das „Fahrradklima“ vor ihrer Haustür bewerten. Dabei wird diesmal ein besonderer Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort gibt es viel Potential für den Radverkehr und einen hohen Nachholbedarf beim Infrastrukturausbau. Die Möglichkeit, die Stimme abzugeben, gibt es bis Ende November.

Eine gut ausgebaute Radinfrastruktur bietet die Chance, Städte und Gemeinden nachhaltig und lebenswerter zu gestalten. Der „Fahrradklima-Test“ soll laut ADFC „dabei helfen, die Stärken und Schwächen in der bisherigen Radverkehrsförderung zu erkennen und weitere Aktivitäten an den Bedürfnissen der Bürger und Bürgerinnen auszurichten.“

„Die Radfahrer und Radfahrerinnen sind als Alltagsexperten für den Radverkehr vor Ort gefragt: Wie ist das Fahrradklima? Was läuft schon gut und wo müssen Veränderungen her? Wir rufen alle dazu auf, an der Befragung unter fahrradklima-test.adfc.de teilzunehmen, denn um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, braucht es mindestens 50 teilnehmende Personen in den einzelnen Gemeinden. Nur so können wir den Politikerinnen und Politiker den konkreten Handlungsbedarf aufzeigen“, sagt Joachim Dierks, Vorsitzender des ADFC Heidekreis.

In diesem Jahr gibt es fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher und komfortabel die Wege in die Nachbarorte sind, ob für Pendler Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

Logo