Kaum Arbeit für Brandbekämpfer

Ruhiger Jahreswechsel für Feuerwehren im Heidekreis

Kaum Arbeit für Brandbekämpfer

Einen fast schon außergewöhnlich ruhigen Jahreswechsel konnten die Mitglieder der 94 Feuerwehren im Heidekreis verbringen. Bedingt durch das feuchte Wetter und großflächige Einschränkungen beim Verkauf und dem Zünden von Feuerwerk kam es im Vergleich zu vergangenen Jahren nur zu wenigen Einsätzen.

Der Silvestertag begann gegen 9.40 Uhr mit einer Alarmierung der Werkfeuerwehr Falk im Ankunftszentrum in Oerbke zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage. Knapp eine halbe Stunde später wurden die Freiwillige Feuerwehr Tewel zusammen mit der Drehleiter aus Schneverdingen nach Tewel alarmiert um einen erkrankten Patienten schonend mit der Drehleiter aus dem Obergeschoss zu retten. In den Mittagsstunden wurde dann die Freiwillige Feuerwehr Walsrode zu zwei Straßenverunreinigungen durch Betriebsstoffe im Stadtgebiet gerufen. Auch diese Einsätze waren schnell abgearbeitet.

Die beiden letzten Einsätze des Jahres waren von der Freiwilligen Feuerwehr Munster abzuarbeiten. Gegen 19.20 Uhr brannte es am Bahnhof in Munster in einem Kellerschacht. Das Feuer konnte von Polizisten soweit eingedämmt werden, so dass das Feuer nicht übergreifen konnte und die Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten durchführen musste. Gegen 22 Uhr benötigte der Rettungsdienst im Schleienweg die Feuerwehr zur Tragehilfe um einen Patienten schonend und mit vereinten Kräften zu transportieren.

Den ersten Feuerwehreinsatz im Jahr 2022 ereilte die Freiwillige Feuerwehr Bispingen. In einem Hotel hatte gegen 00.50 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst. Eine Brandursache konnte nicht ausgemacht werden. Die bis dato letzte Alarmierung erfolgte um 8.25 Uhr für die Freiwillige Feuerwehr Bad Fallingbostel. Die Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim hatte ausgelöst.

Da bekanntlich der Besuch des Schornsteinfegers Glück für das neue Jahr verspricht, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Soltau ,stellvertretend für alle Einsatzkräfte im Heidekreis, Besuch von Schornsteinfegermeister Ingo Rolf Köther.

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