Kinderbetreuung weiter gesichert

Land Niedersachsen zahlt Kostenbeteiligung auch bei Notbetreuung

Kinderbetreuung weiter gesichert

Insbesondere Eltern, die in derzeit besonders wichtigen Bereichen arbeiten, zum Beispiel in der Pflege, der Medizin, der Versorgung oder anderen relevanten Gebieten, brauchen für ihre Kinder eine Notbetreuung in den Tagesstätten oder durch Tagesmütter beziehungsweise -väter. Die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Karl-Ludwig von Danwitz aus dem Heidekreis haben jetzt beim Kultusministerium Niedersachsen nachgefragt, ob die Kostenbeteiligung des Landes Niedersachsen für die Kinderbetreuung weiter gewährt wird.

Ihnen sei, so die beiden Abgeordneten, bestätigt worden, dass auch für die Zeit, in der nur eine Notbetreuung stattfindet, weiter unbefristet Landesgeld fließt. „Grundlage der Finanzierung ist das SGB VIII, Paragraph 23, und nicht die Paragraphen 16ff im Kindertagesstättengesetz (KitaG)“, erläutert von Danwitz. „Demnach haben die Kommunen oder Landkreise die Möglichkeit, ihre Tagesmütter oder -väter weiter zu bezahlen.“ Werde dies nicht erfüllt, entfielen auch die Landeszuschüsse. „Das wollen wir verhindern“, so von Danwitz und Pieper abschließend.

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