Klingbeil kandidiert erneut

Bundestagsabgeordneter: „Ich will, dass unsere Heimat stark bleibt“

Klingbeil kandidiert erneut

Lars Klingbeil soll für die SPD im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg erneut in den Deutschen Bundestag einziehen. Bei einer Videokonferenz schlugen die Kreisvorstände der SPD beider Landkreise den 42jährigen einstimmig als ihren Kandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr vor.

Seit 2009 vertritt der Munsteraner den Heidekreis und den Landkreis Rotenburg im Bundestag. Bei der Wahl 2017 holte der SPD-Politiker erstmals das Direktmandat. Ein Ziel, das Klingbeil auch dieses Mal wieder anstrebt, wie er in der Videokonferenz erklärte. „Ich möchte die politische Arbeit für meine Heimat fortsetzen“, so Klingbeil. Es sei für ihn etwas Besonders, seine Heimat in Berlin zu vertreten: „Ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebe hier. Ich habe hier meine Wurzeln, kenne die Menschen und die Menschen kennen mich. Es motiviert mich, Politik für meine Heimat zu machen und die Dinge hier voranzutreiben“, unterstreicht der Bundestagsabgeordnete seine Beweggründe.

Klingbeil bilanzierte in der virtuellen Sitzung, man habe in den vergangenen Jahren gemeinsam vieles erreichen können. „Wir haben zusammen Druck gemacht und konnten in Berlin viele Erfolge für unsere Region erzielen.“ Beispielswiese die massiven Investitionen des Bundes – etwa in die Stadthalle in Walsrode, die Bücherei in Munster, das Schwimmbad in Schwarmstedt, die Infrastruktur in den Bundeswehrstandorten, die Bundespolizei oder das Krankenhaus in Rotenburg. „Unsere Mehrgenerationenhäuser wurden zudem gestärkt und es fließen viele Millionen Euro in das schnelle Internet, den Straßenausbau und die Mobilfunkversorgung. Zudem haben wir das neue Industriegebiet in Bad Fallingbostel durchgesetzt. Damit können vor Ort neue wirtschaftliche Perspektiven entstehen“, ist sich Klingbeil sicher.

„Wir sind aber auch die schwierigen Themen angegangen. Wir haben uns zum Beispiel erfolgreich gegen Fracking eingesetzt und jetzt kämpfen wir dafür, die Erdgasförderungen zu stoppen, bis endlich die Häufung von Krebsfällen aufgeklärt ist. In Munster haben wir zudem mit der Sanierung des Dethlinger Teichs begonnen, um endlich die giftigen Kampfstoffe zu bergen. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, dass der Bund Millionensummen dafür zur Verfügung stellt“, so der SPD-Politiker. Und weiter: „Das haben wir gemeinsam in den letzten Jahren erreicht, doch das reicht mir noch nicht. Wir leben in einer starken Region und ich will, dass unsere Heimat stark bleibt. Dafür müssen wir uns weiter gemeinsam anstrengen.“

„Ich will, dass wir hier gut und gesund leben können und dass bei uns die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen.“ Der Bundestagsabgeordnete möchte deshalb, dass weiter in Mobilität, Gesundheit und neue Entwicklungen wie der Wasserstofftechnologie investiert wird Dies biete große Chancen für die Region. „Ich will, dass wir weiter den ländlichen Raum stärken, das Leben spielt sich nämlich nicht nur in den Metropolen ab und die Politik muss das ganze Land im Blick haben.“

Derzeit stelle Corona die Gesellschaft auf eine harte Probe. „Wir leben in unruhigen Zeiten, aber ich bin dankbar dafür, wie wir die Krise in den vergangenen Monaten gemeistert haben“, so Klingbeil. Deutlich über 1000 Menschen hätten sich in den vergangenen Monaten an ihn gewandt, um Fragen zu stellen, Hinweise zu geben oder dem Abgeordneten ihre Anliegen mitzugeben. „Ich bin jedes Mal dankbar, wenn ich helfen kann und ich gebe mich nie ohne eine Lösung zufrieden. Ich will weiter gehen und vorankommen.“

Es gehe gerade um schwierige Entscheidungen und darum, das Land durch die herausfordernde Zeit zu bringen. Klingbeil konnte in den vergangenen Monaten seine Position in Berlin nutzen, indem er alle Rückmeldungen seiner Heimat in die Diskussion über die Hilfsprogramme einbringen und vieles davon durchsetzen konnte.

„Wir hatten als Region in den letzten Jahren Erfolge und diesen Weg will ich mit Euch im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg weitergehen. Es geht darum, unsere wirtschaftliche Stärke und Arbeitsplätze zu sichern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern und den Klimaschutz voranzubringen“, blickt Klingbeil voraus. Dafür trete er bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 erneut an und er sei den Vorständen der SPD im Heidekreis und Landkreis Rotenburg dankbar für das Vertrauen und die große Unterstützung.

Die beiden Vorsitzenden der SPD Heidekreis, Aynur Colpan und Sebastian Zinke, dazu: „Unsere Region ist in den vergangenen Jahren gut vorangekommen. Das hat mit vielen Engagierten in der Region, unserer gemeinsamen Arbeit vor Ort und mit Lars Klingbeil zu tun. Vor allem auch jetzt in der Corona-Krise konnte er als Bundestagsabgeordneter an vielen Stellen ganz konkret helfen.

Klingbeil freut sich, wenn sich weiterhin Unterstützerinnen und Unterstützer bei ihm melden. Alle Kontaktdaten sind auf der Homepage www.lars-klingbeil.de zu finden. „Nur mit einer großen Unterstützung von vor Ort kann ich meine Arbeit für die Menschen hier in der Region mit Sicherheit fortsetzen. Wie in den vergangenen Jahren auch, braucht unsere Region eine starke Stimme in Berlin.“

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