Kostenübernahme möglich

Leistungsgewährung für ukrainische Vertriebene angeboten

Kostenübernahme möglich

Der Heidekreis und die kreisangehörigen Kommunen sind sich einig: „Die Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Bevölkerung sind tragende Säulen, wenn es darum geht, den Vertriebenen aus der Ukraine schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Die Kostenübernahme für bereits gewährte Hilfe, Nebenkosten oder auch anteilige Zuschüsse können in der jeweiligen Gemeinde beantragt werden“, so der Landkreis Heidekreis in seiner Mitteilung.

Der Krieg in der Ukraine lässt täglich Vertriebene auch im Heidekreis ankommen und häufig finden diese Unterbringung in Privathaushalten. Wer den Menschen eine vorübergehende Bleibe bietet, kann bei der jeweiligen Gemeinde eine anteilige Kostenübernahme der Nebenkosten beantragen. Diese Zuschüsse für Heizkosten, Warmwasser und Strom können über das Asylbewerberleistungsgesetz abgerechnet werden. Auch die Frage, ob und in welcher Höhe anteilige Mietzahlungen seitens der Sozialämter übernommen werden, wird in der Gemeinde vor Ort geprüft. Voraussetzung für die Hilfegewährung ist, dass Bedürftigkeit besteht und die Hilfebedürftigen am jeweiligen Wohnort gemeldet sind.

Nur wer registriert ist, hat einen Anspruch auf staatliche Hilfsleitungen von der zuständigen Kommune. Weitere Informationen, Unterstützung und Beratung bei der möglichen Antragsstellung erteilt das Sozialamt vor Ort. Darüber hinaus kann die Fachgruppe Sozialleistungen der Kreisverwaltung unter ukraine@heidekreis.de kontaktiert werden.

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