Kreisbrandmeister Thomas Ruß: „Da sind wir Vorreiter in Niedersachsen“

Online-Sitzung: Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Heidekreis tagt

Kreisbrandmeister Thomas Ruß: „Da sind wir Vorreiter in Niedersachsen“

Passend zum Thema tagte der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Heidekreis am „Florianstag“ in einer virtuellen Sitzung über das Internet. Die aktuellen Restriktionen in der Corona-Krise hatten ein Treffen der Mitglieder aus allen Kommunen des Heidekreises unmöglich gemacht. Der Vorsitzende des Verbandes, Kreisbrandmeister Thomas Ruß, brachte neben allerlei organisatorischen Dingen vor allem drei wichtige Themen aufs Tapet.

So steht das 112jährige Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes steht vor der Tür. Der Vorsitzende gab einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und die diversen Aktivitäten dazu. Ein weiterer Punkt war die Wiederaufnahme der Kreisausbildung. Seit mehreren Monaten hatte es pandemiebedingt keine entsprechende Ausbildung gegeben. „Ich freue mich, dass wir unsere Kreisausbildung unter einem strikten Hygienekonzept wiederaufnehmen konnten und somit die dringend notwendige Ausbildung der Nachwuchskräfte vorantreiben können. Da sind wir Vorreiter in Niedersachsen, betonte Ruß. Er würdigte in diesem Zusammenhang das „großartige Engagement“ der Ausbilderinnen und Ausbilder. Ruß: „Insbesondere gilt der Dank unserem Partner, dem Deutschen Roten Kreuz, das früh am Morgen an allen Lehrgangstagen bei den Teilnehmern professionelle PoC-Antigen-Schnelltests durchführt.“

Der dritte wichtige Punkt betrifft die Impfkampagne für die Feuerwehren im Heidekreis. „Wir begrüßen den Entschluss der Landesregierung die Einsatzkräfte der Feuerwehr nun in der Priorisierung nach vorn zu ziehen. Mit einer sehr intensiven planerischen und organisatorischen Kraftanstrengung ist es gemeinsam mit dem Landkreis gelungen die Impfkampagne für die Feuerwehren im Heidekreis zu starten. In kürzester Zeit werden nun rund 2.000 Kameradinnen und Kameraden im Impfzentrum des Heidekreises geimpft und gegen das Coronavirus immunisiert“, berichtete der Kreisbrandmeister.

Die Einsatzkräfte seien nun mehr als ein Jahr im täglichen Einsatzdienst einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt gewesen. „Der Brandschutz und die Hilfeleistung, also der Schutz der Bürgerinnen und der Bürger im Heidekreis, war zu jeder Zeit gegeben, betonte Ruß.

Mit der Abstimmung diverser Termine endete die virtuelle Vorstandssitzung.

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