Kreisverwaltung informiert: Tägliche Testung bei Corona-Fall in der Schule

Gemeinsames Konzept des Landesgesundheitsamtes, des Sozialministeriums und des Kultusministeriums setzt auf „anlassbezogenes intensiviertes Testen“ (ABIT)

Kreisverwaltung informiert: Tägliche Testung bei Corona-Fall in der Schule

Um Schülerinnen und Schülern höchstmöglich Präsenzunterricht zu gewährleisten, haben das niedersächsische Landesgesundheitsamt, das Sozialministerium und das Kultusministerium ein gemeinsames Konzept entwickelt, das auch bei steigenden Inzidenzen einen angemessen Umgang mit Corona-Fällen in Schulen und verlässlichen Präsenzunterricht ermöglichen soll. Ziel des Konzeptes ist es, Quarantäneanordnungen für enge Kontaktpersonen im Schulalltag und den damit bedingten Unterrichtsausfall zu reduzieren. Kern des Konzeptes ist dabei das anlassbezogene intensivierte Testen (ABIT). ABIT sieht im Falle eines positiven Testergebnisses für die Dauer von fünf Tagen eine tägliche Testfrequenz aller Mitglieder einer Lerngruppe vor. Ab Donnerstag, dem 25. November, wird auch der Heidekreis nach diesem neuen Konzept vorgehen. Das teilte heute die Kreisverwaltung mit.

„Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung von ABIT ist, dass die dreimal wöchentlichen Tests im Schulbetrieb routinemäßig erfolgen und auch die Hygienekonzepte weiterhin umgesetzt werden“, heißt es in der Mitteilung. Insbesondere das Maske-Tragen biete einen guten Schutz und sei „daher auch am Sitzplatz unbedingt weiter beizubehalten.“ Die Kreisverwaltung weiter: „Soweit das Maske-Tragen am Sitzplatz nicht gewährleistet ist, bleibt es bei den bisherigen Regelungen und den damit einhergehenden Quarantäne-Anordnungen. Andernfalls gilt nunmehr, dass lediglich die positiv getestete Person sich bei ABIT-Anwendung in die Isolierung entsprechend der RKI-Empfehlungen begibt. Der übrigen Lerngruppe wird in diesem Falle auferlegt, sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen täglich zu testen, Selbsttests sind dabei weiterhin möglich.“

Sobald ein weiterer positiver Fall innerhalb der Lerngruppe auftrete, „beginnt die Fünf-Tages-Frist erneut zu laufen.“ Zu beachten sei, dass die Test-Pflicht nach positivem Fall innerhalb einer Lerngruppe auch für geimpfte und genesene Personen gelte.

„Unabhängig vom Kontakt innerhalb der Lerngruppe, haben sich Kontaktpersonen im familiären und sozialen Bereich weiterhin entsprechend der RKI-Empfehlungen in häusliche Absonderung zu begeben. Tägliches Testen und das Einhalten der Rahmenbedingungen, so haben es die Erfahrungen niedersächsischer Gesundheitsämter gezeigt, bieten hohen Infektionsschutz und die bestmögliche Aufrechterhaltung von Präsenzunterricht“, schreibt die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Heidekreis.

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