Kreistagsgruppe FDP/BU spricht sich für Ausbau der Schießanlage Krelingen aus

Kreisjägermeister Wolfgang von Wieding berichtet in der jüngsten Gruppensitzung über den Stand der Dinge

Kreistagsgruppe FDP/BU spricht sich für Ausbau der Schießanlage Krelingen aus

In der jüngsten Sitzung der Kreistagsgruppe FDP/Bürgerunion (BU) stand unter anderem der Ausbau und die Modernisierung der Schießanlage in Krelingen als wichtiges Thema auf der Tagesordnung. Zu Gast war der Kreisjägermeister Wolfgang von Wieding, der hierzu wichtige Erläuterungen gab.

Die Schießanlage ist im gesamten Heidekreis die einzige, die noch in Betrieb ist und in Verantwortung der Jägerschaft Fallingbostel. Unter anderem wurden in der Vergangenheit die Anlagen Grüne Aue bei Soltau sowie in Bomlitz und Wietzendorf außer Betrieb genommen.

Seitdem finden alle Schießprüfungen der Jägerschaften im Heidekreis in Krelingen statt. Die erfahrenen Jäger absolvieren dort zur Verlängerung ihres Jagdscheines die entsprechenden Übungsschießen und die sogenannten „Jungjäger“ legen ihre Prüfungen ab. „Der Heidekreis ist eines der wildreichsten Gebiete in Deutschland und die Jägerschaften im Heidekreis erfüllen ihre Aufgaben, in dem sie das Wild hegen und pflegen und nach den gesetzlichen Bestimmungen die Wildabschüsse einhalten. Hierzu gehört beim Umgang mit den Jagdwaffen eine sichere und ruhige Hand, um tierschutzgerecht zu handeln“, heißt es vonseiten der Kreistagsgruppe FDP/Bürgerunion. Es sei vorgeschrieben, die Schießübungen laufend zu wiederholen, was bisher auch gut im Schießstand Krelingen funktioniert habe. Nun habe sich in Westenholz eine Bürgerinitiative (BI) gegründet, die sich durch die Anlage gestört fühle und dem dortigen Betrieb ein Ende setzen wolle.

„Sollte es hier nicht zu einer Einigung kommen, müssten alle Schießübungen außerhalb des Heidekreises erfolgen, was ein wirkliches Armutszeugnis für unseren Landkreis bedeuten würde“, gibt die Kreistagsgruppe FDP/BU zu bedenken.

Im Rahmen der Jägerschaften sei man bereits auf die Forderungen der BI eingegangen und habe auch die Schießzeiten entsprechend geregelt. Weitere Pläne der Jägerschaft Fallingbostel bezüglich der Forderungen der BI lägen vor und könnten auch umgesetzt werden. Die Angelegenheit liege bereits bei der Politik in Hannover und man sei im stetigen Austausch mit Landrat Jens Grote und der Landkreisverwaltung. Jetzt sei Eile geboten, da nach den Plänen der Jägerschaft Fallingbostel derzeit günstige finanzielle Möglichkeiten genutzt werden könnten.

Kreisjägermeister Wolfgang von Wieding und die Kreistagsgruppe FDP/Bürgerunion sind sich einig, dass die Schießanlage in Krelingen weiter von den Jägerschaften im Heidekreis genutzt werden solle und eine „schnelle positive Entscheidung durch die Kreispolitik“ herbeigeführt werden müsse.

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