Kult-Triathlon im Allgäu: Kuhstieg das „Stimmungsnest“ und Highlight

Thomas Begemann und Mario Brunckhorst vom Verein Triathlon Heidekreis beim 40. Wettkampf in Immenstadt am Start / Nachhaltigkeitskonzept begeisterte

Kult-Triathlon im Allgäu: Kuhstieg das „Stimmungsnest“ und Highlight

Thomas Begemann und Mario Brunckhorst vom Verein Triathlon Heidekreis gingen am vergangenen Sonntag, dem 21. August, beim nunmehr 40. Allgäu-Triathlon in Immenstadt über die „Classic“-Distanz an den Start. Der Wettkampf hat in der Szene Kult-Charakter, wurde er doch im Jahr 1983 zum ersten Mal in Deutschland ausgetragen und war damit hierzulande der erste offizielle Triathlon.

Insgesamt 2.800 Starter nahmen die Herausforderung Allgäu-Triathlon in drei verschiedenen Distanzen in Angriff. Neben der Disziplin „Classic“ wurden auch die Sprint- und die olympische Distanz ausgetragen. Die längste der angebotenen Strecken war hier die „Classic“-Distanz. Diese entspricht einer Triathlon-Mitteldistanz mit 1.900 Metern Schwimmstrecke, 84 Kilometern Radstrecke und 20 Kilometern Laufstrecke.

Um 8.15 Uhr fiel der Startschuß im Alpsee für die beiden Starter aus dem Heidekreis. Nahezu zeitgleich kamen Begemann und Brunckhorst beide nach 39 Minuten aus dem Alpsee in die Wechselzone, um nach dem „erfrischenden“ Auftakt auf die Räder zu steigen. Die Anstiege, vor allem um den Kalvarienberg herum, haben es mit insgesamt 1.220 Höhenmetern in sich. Trotzdem meisterten die Sportler aus der flachen Heide diese Herausforderung mit entsprechendem Biss gut. Brunckhorst wechselte nach drei Stunden und neun Minuten auf die Laufstrecke, gefolgt von Begemann nach drei Stunden und elf Minuten.

„Besonderes Highlight und Stimmungsnest ist der Kuhstieg. Hier geht es bei Kilometer 14 noch einmal steil bergauf“, berichten die Heidjer. Nach insgesamt sechs Stunden und 14 Minuten überquerte Mario Brunckhorst die Ziellinie, zehn Minuten danach „finishte“ Thomas Begemann mit sechs Stunden und 24 Minuten.

Beide zeigten sich sichtlich zufrieden mit ihren Ergebnissen und waren auch positiv von der Umsetzung der Veranstaltung überrascht, denn: Gemeinsam mit der Universität Bayreuth haben die Ausrichter der Sportveranstaltung ein Nachhaltigkeitskonzept für die Großveranstaltung erarbeitet und umgesetzt. Damit nimmt der Allgäu-Triathlon als eine der ersten großen Sportveranstaltungen eine Vorreiterrolle ein. „So wurden zum Beispiel nur bei Bedarf Starterbeutel herausgegeben. Alle Aktiven waren dazu angehalten, Beutel aus eigenen Beständen mitzubringen“, so die Ausdauersportler aus dem Heidekreis. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten diese und einige weitere Maßnahmen ausdrücklich begrüßt.

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