Lärmschutzmaßnahmen an A 7

Gudrun Pieper: Schriftwechsel mit Althusmann

Lärmschutzmaßnahmen an A 7

Auf der Autobahn A 7 zwischen den Anschlussstellen Dorfmark und Bad Fallingbostel werden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Anwohner in Angriff genommen. Darauf weist jetzt die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper.

Bereits Mitte November habe sie sich in einem Schreiben an Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann gewandt und ihn auf die zu erwartende Lärmbelästigung im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 7, speziell für die Ortsteile Bad Fallingbostel, Dorfmark, Jettebruch, Riepe, Vierde und Mengebostel, hingewiesen. Kern der Forderung sei die bauliche Verlängerung und Erhöhung der geplanten Lärmschutzmaßnahmen gewesen.

„Das mit dem Ausbau verbundene Lärmaufkommen wird mit Erweiterung der Fahrbahn auf sechs Fahrstreifen deutlich gesteigert. Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn sind für viele Anwohner ein Segen und sorgen für mehr Lebensqualität“, unterstreicht die Abgeordnete. Und weiter: „Die Ortsvorsteher haben sich zuletzt mit diesem Anliegen an mich gewandt und ich nehme die Forderungen sehr ernst.“

Das Niedersächsische Verkehrsministerium habe Erhebungen zur zukünftigen Lärmsituation auf diesem Streckenabschnitt durchgeführt. Jetzt habe Althusmann auf den Brief der Landtagsabgeordneten geantwortet. Das Antwortschreiben enthalte für die Anwohner Erfreuliches: Da es sich beim geplanten Ausbau der A7 um eine wesentliche Änderung der Straße handele, würden hier die gesetzlichen Regelungen im Bundesimmissionsschutzgesetz und der Verkehrslärmschutzverordnung für den Lärmschutz zugrunde gelegt, wie sie auch beim Neubau einer Straße gelten. Die Planfeststellungsverfahren sähen daher umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen vor.

Für Dorfmark bedeute das vier bis sieben Meter hohe Lärmschutzwälle und drei bis vier Meter hohe Lärmschutzwände mit einer gesamten Länge von 2.300 Metern. Zum Schutz von Vierde entstehe ein rund fünf Meter hoher Lärmschutzwall mit einer Länge von 700 Metern. Zusätzlich würden im Bereich von Bad Fallingbostel Lärmschutzwände mit vier Metern bis sieben Metern Höhe und einer Gesamtlänge von 1.300 Metern angebracht. Hinzu komme ein lärmmindernder Fahrbahnbelag auf einer Länge von 1.600 Meter. Zusätzlich seien hier noch passive Lärmschutzmaßnahmen - beispielsweise Schutz an Gebäuden - vorgesehen.

Für den Bereich Jettebruch sei eine 700 Meter lange und vier bis fünf Meter hohe Wall-/Wandkombination geplant. Wense werde mit einer 780 Meter langen und vier bis sieben Metern hohen Wall-/Wandkombination ausgestattet. Die Ortschaften Riepe und Mengebostel seien über einen Kilometer von der A7 entfernt. Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte seien dort nicht zu erwarten.

Gudrun Pieper begrüße die geplanten Maßnahmen: „Es freut mich sehr, dass auch die die Anwohner vom Ausbau der A 7 profitieren können. Auch wenn Autobahnen die Lebensadern unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft sind, dürfen sie nicht zulasten der Anwohner gehen. Ihr Schutz hat für mich höchste Priorität.“

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