Landesregierung stellt klar: Osterfeuer sind auch in diesem Jahr nicht zulässig

Landkreis Heidekreis verweist auf Mitteilung der zuständigen Ministerien

Landesregierung stellt klar: Osterfeuer sind auch in diesem Jahr nicht zulässig

Aus gegebenem Anlass verweist der Landkreis Heidekreis auf eine Mitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie des Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz zum Thema Osterfeuer. Demnach sind „öffentliche Veranstaltungen mit Osterfeuern aufgrund der Pandemielage und der allgemeinen Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen auch in diesem Jahr nicht zulässig.“

In der Mitteilung der Ministerien heißt es: „Bei öffentlichen Osterfeuern handelt es sich typischerweise um Veranstaltungen mit einer größeren Zahl von Personen - und diese sind nicht zulässig. Bedauerlicherweise ist die Gefahr, sich mit den hochansteckenden und gefährlichen Varianten des Corona-Virus anzustecken, auch in einer im Freien zusammenkommenden Gruppe groß.“

Auch die zu Sonntag in Kraft getretene Corona-Verordnung lasse hier diesbezüglich keine Ausnahmen zu. Im Gegenteil: In der Zeit vom 2. April bis zum Ablauf des 5. April 2021 seien ohnehin „jegliche Ansammlungen von Personen in der Öffentlichkeit unzulässig, auch wenn die Personen das Abstandsgebot einhalten.“

Das Umweltministerium weist darauf hin, dass der private Betrieb von Feuerschalen und Feuerkörben erlaubt sei, „solange sie mit geeignetem Brennmaterial betrieben werden.“ Es bleibe erlaubt, was ohnehin erlaubt sei und verboten bleibe, was ohnehin verboten sei. So sei das Verbrennen von Grünschnitt (pflanzliche Abfälle) weiter verboten. „Natürlich gelten aber auch hier die gängigen Kontaktbeschränkungen vor Ort, heißt es seitens des Ministeriums.

Für alle - auch privaten - Zusammenkünfte gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen nach Paragraph 2 der Corona- Verordnung. So ist in Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 eine Zusammenkunft nur mit den Personen eines Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts zulässig. Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt, Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren sind nicht einzurechnen.

In sogenannten Hochinzidenzkommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 sind nur Zusammenkünfte von Personen eines Haushalts mit einer weiteren Person zulässig. Hier werden Kinder bis sechs Jahre nicht mitgezählt.

Zudem ist darauf zu achten, ob die örtlich zuständige Behörde eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages erlassen hat. Dies kann ab einer Inzidenz von 100 erfolgen, ab einer Inzidenz von 150 soll es erfolgen.

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