„100 Prozent – mehr geht nicht“ – das teilt die Lüneburger Heide GmbH mit und bezieht sich damit auf den aktuellen Stand der Heideblüte in der Lüneburger Heide. Diese hat an vielen Stellen ihren Höchststand erreicht, wie die Scouts der Lüneburger Heide GmbH, die derzeit fast täglich die mehr als 30 Flächen der Region „scannen“, berichten. „Ein weites lila Leuchten zeigen beispielsweise die Niederhaverbecker Heide, die Heide um den Wilseder Berg und im Totengrund, die Ellerndorfer Wacholderheide und die Undeloher Heide mit dem Radenbachtal“, heißt es in einer Mitteilung der Lüneburger Heide GmBH.
Wie sich die Heideblüte insgesamt in den verschiedenen Gebieten entwickelt, zeigt das Heideblütenbarometer im Internet unter dem Link www.lueneburger-heide.de/natur/artikel/3452/heideblueten-barometer.html.
„Die Heideblüte duftet gerade herrlich nach Honig und wird noch andauern“, erklärt Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch von der Lüneburger Heide GmbH. Denn die Heide entwickele sich je nach Lage unterschiedlich.
„Wir haben in jedem Jahr Flächen, die sehr früh anfangen, zu blühen, wohingegen andere Areale später nachziehen“, so von dem Bruch. Zudem gehe man davon aus, dass der Sommerregen der kommenden Tage eine positive Wirkung auf die Pflanzen haben werde: „Bekommt die Besenheide wieder Regen, regeneriert sie sich schnell“, erklärt der Geschäftsführer. Das Ende der Hitze komme dabei nicht nur den Pflanzen zugute. Auch Wanderer und Radfahrer freuten sich über die gemäßigten Temperaturen. „Zum Wandern könnte das Wetter besser nicht sein“, weiß von dem Bruch.
Für die aktuelle Woche zeige die Wettervorhersage durchschnittlich angenehme 21 Grad Celsius an, zum Wochenende leicht steigend. „Das sind beste Voraussetzungen, die Heideblüte bei einem Spaziergang, einer Tagestour oder einem Wochenendausflug zu genießen“, unterstreicht der Geschäftsführer.