Polizeibeamte kontrollieren mehr als 450 Fahrzeuge und rund 600 Personen

Länderübergreifend abgestimmte Kontrollmaßnahmen in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen

Polizeibeamte kontrollieren mehr als 450 Fahrzeuge und rund 600 Personen

In den Abendstunden vom 25. auf den 26. März gab es in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen länderübergreifend abgestimmte Kontrollmaßnahmen. Ziel dieser Kontrollen durch Polizeibeamte ist die Bekämpfung der Eigentumskriminalität, wobei der Schwerpunkt auf Kfz-Delikten liegt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie sind die Taten im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls beziehungsweise Tageswohnungseinbruchdiebstahls laut einer Sprecherin der Polizeidirektion Lüneburg rückläufig. Der Bereich des Diebstahls rund um das Kfz befinde sich jedoch „weiterhin auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Die Bekämpfung dieser Delikte stellt einen Schwerpunkt der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung dar. Neben der Entwendung hochwertiger Kfz sind auch Diebstähle aus Handwerkerfahrzeugen mit der Zielrichtung hochwertiger Werkzeuge zu nennen.“

Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion Lüneburg gab es in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg, Stade und Uelzen Kontrollen. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten konnten mehrere verdächtige Fahrzeuge und deren Insassinnen und Insassen kontrollieren. Insgesamt wurden mehr als 450 Fahrzeuge und rund 600 Personen unter die Lupe genommen.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden zeitnah mit den anderen Bundesländern abgeglichen und bewertet. „Darüber hinaus sind zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt und geahndet worden. Dabei wurden 65 Ordnungswidrigkeiten und 22 Straftaten, unter anderem Fahren ohne Fahrerlaubnis, festgestellt. Im Ergebnis konnten weitere deliktsbezogene Erkenntnisse gewonnen werden, die nun im Weiteren ausgewertet werden“, so die Sprecherin der Polizeidirektion Lüneburg. Und weiter: „In zahlreichen Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnten Präventionstipps gegeben werden.“

Polizeivizepräsident Hans-Jürgen Felgentreu sieht in der länderübergreifenden Kontrolle einen wichtigen Baustein der Kriminalitätsbekämpfung: „Die Polizeidirektion Lüneburg grenzt an die Länder Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie an die Landeshauptstadt Hannover. Die besonders gute Verkehrsanbindung an die Bundesautobahnen und Bundesstraßen bedeutet dabei eine hohe Frequentierung durch mobil agierende Tätergruppierungen. Hier setzen wir mit länderübergreifenden und koordinierten Kontrollen an.“

Logo