„Massive Preissteigerungen sorgen für große Besorgnis“

Zinke: Soziale Notlagen abfedern - Härtefallfonds auch im Heidekreis einrichten

„Massive Preissteigerungen sorgen für große Besorgnis“

„Die massiven Preissteigerungen in vielen Bereichen des Lebens sorgen bei nahezu allen Bürgerinnen und Bürgern aktuell für große Besorgnis. Umso wichtiger ist das starke Zeichen, das gestern unsere SPD-geführte Landesregierung gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Energieversorgern und weiteren Partnerinnen und Partnern gesetzt hat“, erklärt SPD-Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke.

Als einen besonders wichtigen Baustein nennt Zinke die Einrichtung von Härtefallfonds: „Wir müssen dafür sorgen, dass aus der Energiekrise keine soziale Krise wird. Auch viele Menschen aus der Mittelschicht werden mit den hohen Energiekosten zu kämpfen haben. Lokale Härtefallfonds können dabei helfen, Unterstützung für diejenigen zu bieten, die in besondere Notlagen geraten und bei denen soziale Sicherungssysteme nicht greifen. So werden Gas- und Stromsperren verhindert.“

Das Land wird sich zu einem Drittel an den Kosten der lokalen Härtefallfonds beteiligen. Zunächst sind dafür 50 Millionen Euro vorgesehen.

„Auch bei uns im Heidekreis würde die Einrichtung eines Härtefallfonds dabei helfen, Menschen in besonders schweren Lagen die nötige Unterstützung zukommen zu lassen. Wir müssen mit aller Kraft bestehende soziale Notlagen abfedern und die Entstehung weiterer Notlagen verhindern.“

Auch Tatjana Bautsch, SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Soltau, unterstützt diese Forderung nachdrücklich: „Gute Kommunikation und vorausschauendes Kümmern sind uns in dieser ernsten Lage besonders wichtig, darum laden wir jetzt die wesentlichen Akteure an einen Tisch.“

Damit eine möglichst zeitnahe Umsetzung im Heidekreis stattfinden kann, lädt der Abgeordnete Sebastian Zinke Vertreterinnen und Vertreter der vier Stadtwerke im Heidekreis, Vertreter vom Landkreis sowie vom Städte- und Gemeindebund zu einem Austausch ein, um diese Unterstützungsmöglichkeit für die Bevölkerung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Die Zeit dränge, so Zinke, es müsse „schnell gehandelt werden.“

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