Im Rahmen der europaweiten Kontrollwoche „ROADPOL Speed“, die vom 3.bis 9. August stattfand, beteiligte sich auch die Polizeiinspektion Heidekreis mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. „Ziel der länderübergreifenden Aktion ist es, das Bewusstsein für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu schärfen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren“, erklärt Tarek Gibbah aus der Pressestelle der Polizeiinspektion Heidekreis den Hintergrund. Und zu schnell unterwegs waren in der Woche nicht wenige: „Während der Aktionswoche stellten die Einsatzkräfte im Heidekreis mehr als 100 Geschwindigkeitsverstöße fest“, fasst Gibbah in seinem Bericht zusammen.
Ein Schwerpunkt der Kontrollen habe laut Polizei am Mittwoch an der Kreisstraße 9 in Oeningen gelegen: „Dort wurden innerhalb von nur drei Stunden knapp 30 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Der höchste gemessene Wert lag - nach Abzug der Messtoleranz - be i85 km/h statt der erlaubten 50 km/h.“
Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte zudem weitere Verkehrsverstöße fest. So kontrollierten die Beamten einen 56-jährigen Autofahrer, der nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war: „Der Mann zeigte den Einsatzkräften lediglich ein Foto eines mutmaßlich gefälschten Führerscheins. Gegen ihn wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet“, so Gibbah.
In dem geht der Polizeisprecher auch auf folgendes ein: „Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Die Polizeiinspektion Heidekreis appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten – für die eigene Sicherheit und die aller anderen Verkehrsteilnehmenden.“