Mehr als 300 AfD-Plakate entwendet oder zerstört - Anzeige erstattet

AfD-Kreisverbandsvorsitzender Carsten Vogel: „Erhebliche Verzerrung des politischen Wettbewerbs“ / Hofgespräch über Agrarpolitik in Walsrode

Mehr als 300 AfD-Plakate entwendet oder zerstört - Anzeige erstattet

Seit Beginn des Wahlkampfes zur bevorstehenden Landtagswahl sind auf dem Gebiet des Heidekreises bereits rund 300 Wahlplakate der Partei „Alternative für Deutschland“ entwendet beziehungsweise zerstört worden. Diese Zahl gab jüngst der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Heidekreis, Carsten Vogel, bekannt.

„Damit hat der Vandalismus ein bisher nicht gekanntes Ausmaß erreicht. Wir registrieren massive Sabotage, uns aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen. Dies stellt eine erhebliche Verzerrung des politischen Wettbewerbs dar,“ so Vogel. Nur der vielfachen Unterstützung etlicher freiwilliger Helfer verdanke es die Partei, „dass immer wieder neue Plakate aufgehängt werden. Jedes aufgehängte Plakat musste mittlerweile mindestens einmal, häufig aber bereits zweimal ersetzt werden und teilweise sogar noch häufiger.“

Vogel weiter: „Die AfD ist demokratisch legitimiert, wir spüren den Zuspruch an unseren Wahlkampfständen und Umfragewerten. Wir werden uns nicht von unserem Recht auf Teilhabe in allen Belangen des politischen Wettbewerbs verdrängen lassen.“ Plakatdiebstahl sei kein Kavaliersdelikt. Die AfD habe gegen mehrere konkrete Personen Anzeige erstattet, der Staatsschutz ermittele.

Hofgespräch

Ein stimmungsvolles Ambiente, mehr als 50 Teilnehmer und ein klares Bekenntnis zum ländlichen Raum - der AfD-Kreisverband Heidekreis richtete am 14. September auf dem Hof ihres Direktkandidaten für den Wahlkreis Walsrode, Alfred Dannenberg, ein agrarpolitisches Hofgespräch aus.

Die Auswirkungen aktueller Vorgaben der EU, Fragen der Ernährungs- und Energiesicherheit sowie die Problematik Weidetierhaltung/Wolf waren Thema. Neben offiziellen Vertretern aus Landwirtschaft und Jagd nahm auch der Direktkandidat für den Wahlkreis Soltau, Volker Körlin, an der Veranstaltung teil.

Auch der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Rinck war vor Ort. In seinem Grußwort berichtete er von der aktuellen agrarpolitischen Arbeit der AfD-Fraktion im Bundestag. Man positioniere sich klar zu Gunsten der Belange des ländlichen Raumes, war das Credo dieses Abends.

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