Mehrheit für Michael Kopatz

Bündnis 90/Die Grünen: 40 Mitglieder votieren für 49jährigen

Mehrheit für Michael Kopatz

Zur Wahlkreisversammlung des Wahlkreises 35 (Heidekreis/Rotenburg) sowie zur anschließenden Kreismitgliederversammlung hatten Bündnis90/Die Grünen für den 13. Februar in „Pescheks Seminarhotel Luisenhof“ in Visselhövede eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Wahl des Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 26. September dieses Jahres. Die Mehrheit votierte für Dr. Michael Kopatz, der nun Direktkandidat für den Wahlkreis Rotenburg 1 - Heidekreis ist.

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 35 hatten die Wahl zwischen zwei Kandidaten, nämlich dem 26jährigen Studenten der Politikwissenschaften Faruk Maulawy aus Tarmstedt (Kreis Rotenburg) und dem 49jährigen Umweltwissenschaftler Dr. Michael Kopatz aus Osnabrück. Beide hatten sich mit ihren jeweiligen Schwerpunkten bereits in den vergangenen Wochen bei den Mitgliedern der Grünen im Wahlkreis 35 vorgestellt, pandemiebedingt schriftlich und im Rahmen von Videokonferenzen.

Kopatz, Autor, Dozent und Projektleiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, setzte sich bei der Wahl durch: Von 64 abgegebenen Stimmen bei einer Enthaltung konnte er 40 Stimmen auf sich vereinen. „Wir sind überzeugt, dass Michael mit seiner Qualifikation genau der richtige Kandidat ist“, so die Sprecherin der Grünen, Ellen Gause. „Wir brauchen jetzt Menschen in der Politik, denen wirklich bewusst ist, wie dringend wir einen Wandel in vielen gesellschaftlichen Bereichen brauchen“, unterstreicht Sprecher Lennard Lorenzen.

Alle Mitglieder zeigten sich erleichtert, dass die straff organisierte Veranstaltung reibungslos über die Bühne gegangen ist. „Unser Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tagungshotels. Die Bedingungen für eine solche Veranstaltung in Zeiten von Corona wurden konsequent umgesetzt“, betont Ellen Gause.

Ein besonderes Lob sprachen die Rotenburger der Sitzungsleiterin Gabi Kutsche aus dem Kreisvorstand der Grünen im Heidekreis aus. Sie und die sehr disziplinierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten dafür gesorgt, dass die gesamte Wahlveranstaltung nach der angepeilten Stunde auch tatsächlich habe beendet werden können.

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