Neue Ausstellungsorte gesucht | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Internationale Künstlerinnengruppe „Fabrik“ wirbt für Beteiligung im Heidekreis

Neue Ausstellungsorte gesucht

Die internationale Künstlerinnengruppe „Fabrik“ engagiert sich seit mehreren Jahren für die Sichtbarkeit von Frauen in der Kunst. Die Gruppe besteht aus Künstlerinnen verschiedener Länder, die sich gemeinschaftlich organisieren und ihre Projekte überwiegend ehrenamtlich realisieren. Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen künstlerische Positionen von Frauen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Jetzt wirbt die Künstlerinnengruppe für Beteiligung im Heidekreis, in dem sie auch nach Ausstellungsorten sucht.

„In den vergangenen Jahren fanden zahlreiche Ausstellungen in Europa statt, unter anderem in Frankreich und der Schweiz. Ein besonderer Höhepunkt war die Ausstellung im September 2025 in der Stiftskirche Sainte-Croix in Loudun, bei der rund 30 Künstlerinnen aus Frankreich, Deutschland, Polen und der Schweiz beteiligt waren. Zu den teilnehmenden Künstlerinnen gehören unter anderem Hanna Chroboczek, Magdalena Kula, Aldona Sassek, Daphne Gentit, Sylvie Leroy und Barbara Gebarzewski“, so die Mitteilung der Künstlerinnengruppe.

Die plane für das Jahr 2026 weitere Ausstellungen, unter anderem in Grenoble sowie im Raum Paris: „Darüber hinaus ist im September ein internationales Treffen in Bernried am Starnberger See vorgesehen, bei dem Künstlerinnen gemeinsam mit Akteurinnen aus dem Umfeld von ‚Artium München Kunstverein‘ unter dem Thema ‚Europa der Grenzgänger‘ ausstellen werden.“

Nun möchte die Gruppe ihre Aktivitäten auch in den Heidekreis bringen: „Gesucht werden Ausstellungsorte, die offen für ein internationales, künstlerisches Projekt sind – von Galerien über öffentliche Einrichtungen bis hin zu ungewöhnlichen Räumen. Die Ausstellungen werden flexibel an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst und können in unterschiedlichen Konstellationen realisiert werden. Ein besonderes Interesse besteht an einer möglichen Beteiligung an ‚HeideKultour‘ im Jahr 2027, die als gut organisierte Kulturveranstaltung eine breite Öffentlichkeit erreicht“, so die Künstlerinnengruppe, die großen Wert auf Austausch und Zusammenarbeit lege. „Daher sind ausdrücklich auch Künstlerinnen aus der Region eingeladen, sich an zukünftigen Projekten zu beteiligen.“

Daher der Aufruf: „Interessierte Institutionen, Initiativen oder Kulturschaffende im Heidekreis sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen und gemeinsam neue Ausstellungsformate zu entwickeln.“ Für weitere Infos ist Magdalena Kula per E-Mail an kullinka@yahoo.de erreichbar.