Landtagskandidaten der Grünen informieren sich über Situation ukrainischer Flüchtlinge

Wulf Hemmerle und Tilman Krösche besuchen das Ankunftszentrum in Oerbke

Landtagskandidaten der Grünen informieren sich über Situation ukrainischer Flüchtlinge

Am Mittwoch vor Ostern besuchten die beiden Landtagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Wulf Hemmerle (Wahlkreis Walsrode) und Tilman Krösche (Wahlkreis Soltau), in Begleitung von Wilfried Stegmann, Vorsitzender des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen in Bad Fallingbostel, das Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Oerbke.

Britta Voigt, stellvertretende Leiterin der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, und Christine Möricke-Abifade, stellvertretende Leiterin des Ankunftszentrums in Bad Fallingbostel/Oerbke, führten die beiden Landtagskandidaten durch das Ankunftszentrum. Beim Rundgang konnten sich Hemmerle und Krösche ein Bild über den Ablauf der Aufnahme der Flüchtlinge machen. Die Landtagskandidaten erfuhren im Zuge der Führung, dass auch Vorsorge für die dort arbeitenden Mitarbeiter in Form von Krisenintervention, Supervision und sozialmedizinischer Betreuung getroffen wird.

Für Wulf Hemmerle war insbesondere die Vorstellung der dortigen Registrierungsstelle ein besonderes Highlight. „Von 2015 bis 2021 war ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die EU auch für die besondere Verbindung mit dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration zuständig. Dort durfte ich miterleben, wie die Idee der Ankunftszentren und der zuständigkeitsübergreifenden Registrierung von geflüchteten Menschen entstanden und IT-seitig umgesetzt wurde. Ich freue mich, heute nun einmal das Ergebnis dieser Bemühungen ‚vom anderen Ende her‘ erleben zu dürfen“, so Hemmerle.

Der aus Braunschweig stammende Krösche zeigte sich beeindruckt von den Darstellungen: „Ich bin begeistert, mit welchem Einsatz den Geflüchteten in der LAB geholfen wird. Ich bin stolz, dass wir als Land ein solch umfangreiche und wertschätzende Betreuung anbieten können.“

Die beiden Landtagskandidaten erfuhren allerdings auch, dass das Aufnahmelager in Oerbke spätestens mit Wirkung zum 31. Dezember kommenden Jahres der Bundeswehr übergeben werde und bereits im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Rückbau begonnen werden müsse. Hemmerle und Krösche betonten, sich für einen adäquaten Ersatz „dieser sehr vorbildlichen Einrichtung in Oerbke“ einsetzen zu wollen.

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