Pieper: „Region wird mit diversen Streckenalternativen verunsichert“

CDU-Landtagsabgeordnete plädiert „für ein Festhalten am Landtagsbeschluss“

Pieper: „Region wird mit diversen Streckenalternativen verunsichert“

Sie sorgt für Verunsicherung und Bestürzung nicht nur im Heidekreis, die seitens der Deutschen Bahn (DB) neben den Alpha-E-Planungen angedachte alternative Trassenführung an der Autobahn 7. CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper äußerte jüngst ihre Bedenken zu dieser Alternativplanung und plädiert, ebenso wie ihre betroffenen CDU-Landtagskollegen, „für ein Festhalten am Landtagsbeschluss.“

„Ich bin sehr verwundert, dass das Ergebnis des ‚Dialogforums Schiene Nord 2015‘ einfach über den Haufen geworfen werden soll“, erklärt die Landtagsabgeordnete, die sich bereits seit Jahren kritisch mit dem Ausbau der Bahnstrecke auseinandersetzt. Konkret sei laut Projektbeschreibung der Bau eines dritten Gleises zwischen Lüneburg und Uelzen und ein Ausbau der Bestandsstrecke von Ashausen (bei Maschen) bis Hannover-Vinnhorst vorgesehen. Es sei „aber nicht das erste Mal, dass die Planungen der Deutschen Bahn bei verschiedenen Anlässen von dieser Beschreibung abweichen“, so Pieper.

Nun müsse auch die Bundespolitik Klarheit schaffen: „Heißt die Planung der Bahn nach wie vor Alpha E oder entsteht an der A7 eine neue Bahnstrecke? Sollte es eine Neuausrichtung der Strecken geben, wäre ein vollkommen neues Planfeststellungsverfahren erforderlich, was wir als CDU nicht in Erwägung ziehen. Eine ganze Region wird mit diversen Streckenalternativen unnötig verunsichert“, betont Pieper. Und dies trage nicht dazu bei, „den ÖPNV zeitnah zu verbessern.“

Daher müsse nun „ein realistischer Weg verfolgt werden, um mehr Schienenverkehr zu ermöglichen.“ Das aber, so Pieper weiter, gelinge nur durch „eine konstruktive Begleitung der Projekte sowie verbindlich in die Planung eingebrachte Ergebnisse und nicht durch mehrfache Neuausrichtungen.“ Die Landtagsabgeordnete: „Unsere CDU Heidekreis und das Land Niedersachsen stehen zum Alpha-E- und Landtagsbeschluss, so wie es im ‚Dialogforum Schiene Nord‘ bereits 2015 mühsam entwickelt wurde.“

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