Quote unter Vormonatsniveau | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Arbeitslosigkeit im Heidekreis im Vergleich von Februar auf März leicht gesunken

Quote unter Vormonatsniveau

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide (diese ist seit Jahresbeginn zuständig für die Landkreise Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen sowie auch für den Landkreis Heidekreis) im März 2026 gesunken: „29.387 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 729 Personen (2,4 Prozent) weniger als im Februar, aber 296 Personen beziehungsweise 1,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 5,9 Prozent“, heißt es in der Mitteilung der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide. In der finden sich bei der Aufschlüsselung der einzelnen Gebiete: Demnach ist auch im Heidekreis die Arbeitslosigkeit leicht gesunken und die Quote im März damit unter dem Vormonatsniveau.

„Den zweiten Monat in Folge ist die Arbeitslosigkeit gesunken und im März umfasste diese positive Entwicklung alle sechs Landkreise im Bezirk der Lüneburger Heide und erstreckte sich auf alle Personengruppen am Arbeitsmarkt, also beispielsweise Jüngere, Ältere sowie Langzeitarbeitslose“, fasst Michael Kühl, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide, zusammen. Arbeitslosigkeit ist keine feste Größe, sondern wird durch die Dynamik der Zu- und Abgänge geprägt. Im März beendeten deutlich mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine Beschäftigungsaufnahme als im Februar. „Diese Zahlen lassen darauf schließen, dass in den kommenden Frühlingsmonaten mit dem Beginn der Saison im Tourismus sowie dem Start der witterungsabhängigen Branchen wie Bauhaupt- und Baunebengewerbe die Arbeitslosenzahl weiter sinken wird“, so der Geschäftsführer.

Zu den Zahlen im gesamten Gebiet der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide schreibt diese: „Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.665 Personen bei den örtlichen Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos, von diesen so genannten Zugängen kamen 2.019 Personen (72 Zugänge weniger als im Vormonat) direkt aus Erwerbstätigkeit. Gleichzeitig beendeten 6.372 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, davon wurden 2.260 dieser so genannten Abgänge in eine Erwerbstätigkeit (395 Abgänge mehr als im Vormonat) verzeichnet.“

Die Unterbeschäftigung habe nach vorläufigen Angaben im März bei 35.072 Personen gelegen, sie sei laut Agentur gegenüber dem Vormonat Februar gesunken (664 Personen beziehungsweise 1,9 Prozent) und verglichen mit März 2025 (175 Personen beziehungsweise 0,5 Prozent). „Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden“, so die Mitteilung.

Und weiter: „Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 11.650 Personen (714 Personen weniger als im Vormonat, aber 287 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 17.737 Arbeitslose registriert (15 Personen weniger als im Vormonat, aber neun Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.“

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: „1.516 Stellen wurden im März neu gemeldet (195 weniger als im Vormonat, aber 89 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 7.380 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur“, so deren Mitteilung.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sei die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 744 auf insgesamt 26.364 gesunken: „Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 35.392 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.343 Personen weniger als vor einem Jahr.“ (Grundsicherungsdaten seien laut Agentur vorläufig und hochgerechnet.)

Die isolierte Betrachtung des Heidekreises ergibt laut den Erhebungen der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide folgendes Bild: „Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Heidekreis im März 2026 gesunken. 5.312 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 122 Personen (2,2 Prozent) weniger als im Februar, aber 36 Personen beziehungsweise 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,7 Prozent.“

Die Unterbeschäftigung habe nach vorläufigen Angaben im März bei 6.128 Personen gelegen und sei gegenüber dem Vormonat Februar gesunken (167 Personen beziehungsweise 2,7 Prozent) ebenso verglichen mit März 2025 (136 Personen beziehungsweise 2,2 Prozent). Auch hier die Erläuterung der Agentur: „Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.“

Und weitere Zahlen aus dem Heidekreis: „Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.682 Personen (218 Personen weniger als im Vormonat und 3 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.630 Arbeitslose registriert (96 Personen mehr als im Vormonat und 39 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.“

Ferner hätten sich laut der Mitteilung der Agentur im vergangenen Monat insgesamt 816 Personen arbeitslos gemeldet: „Davon kamen 277 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 938 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 407 eine Erwerbstätigkeit auf.“

In der Grundsicherung (Jobcenter) sei die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Heidekreis im Vorjahresvergleich um 185 auf insgesamt 4.340 gesunken: „Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 5.881 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 292 Personen weniger als vor einem Jahr.“ (Auch hier gelte laut Agentur: Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet.)