Radwegepaten sind geschult

Kreisweites Projekt geht in die Umsetzung

Radwegepaten sind geschult

Der Wunsch der Touristikerinnen und Touristiker im Heidekreis nach einem einheitlichen Qualitätsmanagement in Bezug auf die touristischen Radwege wird nun wahr: „Dem Aufruf in der Presse im vergangenen Jahr sind fast 60 radfreudige Einwohnerinnen und Einwohner gefolgt und haben sich zur Radwegpatin beziehungsweise zum Radwegepaten schulen lassen“, so die Mitteilung des Landkreises Heidekreis.

Heinrich Scheidler-Lütjen hat mit seiner langjährigen Erfahrung beim ADFC Heidekreis den zukünftigen Radwegpatinnen und Radwegepaten das Wissen vermittelt, das es braucht, damit Mängel erkannt, aufgenommen und an die Ansprechpersonen in den Tourist-Informationen weitergegeben werden. Die Touristikerinnen und Touristiker stehen im engen Austausch zu ihren Kontaktpersonen in den Kommunen. Denn das Abstellen der Mängel obliegt meist den Bauhöfen. Dieses Projekt wird von allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kommunen im Heidekreis ausdrücklich unterstützt. Jede Radwegpatin und jeder Radwegepate ist für einen Radweg oder einen Streckenabschnitt zuständig und fährt diesen zweimal im Jahr ab, um die Qualität zu überprüfen. Sei es, dass Schäden am Radweg selbst aufgenommen, Hinweisschilder geputzt, Vegetation zurückgeschnitten oder fehlende Schilder ersetzt werden müssen - die aufmerksamen Augen der Radwegepaten werden alles dokumentieren und weiter melden.

„Die Touristikerinnen und Touristiker freuen es sehr, dass das Projekt nun startet“, so der Landkreis Heidekreis in seiner Mitteilung zu der Aktion. „Zum einen kann der Heidekreis damit sein Profil als Rad freundliche Region schärfen und dem steigenden Trend der Rad-Urlauber Rechnung tragen, zum anderen wirken sich qualitätssichernde Maßnahmen auch immer auf die Zufriedenheit der Einheimischen aus.“

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