Räderwerk hat kontrolliert

14 Betriebe in fünf Kommunen unter die Lupe genommen

Räderwerk hat kontrolliert

Das Projekt Räderwerk hat jetzt seine Arbeit in fünf Kommunen innerhalb und in zwei außerhalb des Heidekreises fortgesetzt: Dabei wurden am 13. September zwischen 10 und 14 Uhr 14 Betriebe unangekündigt kontrolliert.

An dieser Aktion waren etwa 95 Vertreter von Polizei, Zoll, Finanzbehörden und Kommunen beteiligt. Zeitgleich nahmen sie Friseurgeschäfte, Hotels, Kfz-Händler, einen Au­tolackierer und ein Tattoo-Studio in Munster, Schwarmstedt, Bad Fallingbostel, Soltau und Bispingen sowie Ebsdorf (Landkreis Lüneburg) und Faßberg (Landkreis Celle) unter die Lupe.

Etwa die Hälfte des Personals stellte die Polizei, deren Aufgabe überwiegend darin bestand, im Rahmen der Amtshilfe den Weg für Kontrolleure verschiedenster Behörden zu ebnen und ihnen eine geschützte und sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten.

Als vorläufiges Ergebnis dieser gemeinsamen Aktion, so die Polizei, sei im Rahmen der Überprüfungen eine Person wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts beziehungsweise der illegalen Beschäftigung festgenommen worden. Außerdem hätten die Kontrolleure steuer- und arbeitsrechtliche Verstöße festgestellt.

Das Projekt „Räderwerk“ steht für einen Zusammenschluss verschiedenster Behörden und Entscheidungsträger im Heidekreis, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in einem ganzheitlichen Bekämpfungsansatz eng vernetzt neben der Rockerkriminalität auch gegen kriminelle Familienstrukturen konsequent vorzugehen.

Die verschiedenen Kooperationspartner wollen diesem Phänomen, das unter anderem durch Ablehnung bestehender Normen und Gesetze sowie kriminelles Verhalten gekennzeichnet ist, offen und entschlossen bei niedriger Einschreitschwelle entgegentreten.

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