„Region profitiert davon“

Zinke und Klingbeil zu Städtebauförderung

„Region profitiert davon“

Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hatte kürzlich in Hannover das Städtebauförderungsprogramm für das Jahr 2021 bekannt gegeben. Demnach unterstützt das Land dieses Jahr insgesamt 204 Fördermaßnahmen der Städte und Gemeinden mit 121,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. „Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil können damit Investitionen in Höhe von rund 167 Millionen Euro umgesetzt werden“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke in einer Mitteilung. Er und Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil äußerten sich jetzt zur Städtebauförderung. Die bringt für verschiedene Maßnahmen auch Gelder in der Heidekreis (HK berichtete).

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, den Wandel zu moderieren. Die Corona-Pandemie ist die zentrale, aktuelle Herausforderung insbesondere für die Entwicklung der Innenstädte und der Ortskerne. Denn wir müssen heute Antworten geben auf die Frage, wie unsere Städte nach der Pandemie aussehen und vor allem genutzt werden. Denn es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Hierauf braucht es Antworten“, so Bauminister Lies. „Die Städtebauförderung hilft hier, neue Wege zu gehen und sie wirkt gleichzeitig als Konjunkturprogramm für das mittelständische Handwerk und die Bauwirtschaft.“

Mehr als 3,7 Millionen Euro davon fließen in Projekte im Heidekreis. Darauf weist der heimische Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke hin: „Ich freue mich sehr, dass auch der ländliche Raum dabei einen wichtigen Part hat.“ So erhalten im Programm „Lebendige Zentren“ beispielsweise die Gemeinde Neuenkirchen und die Stadt Schneverdingen 1,7 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Stadt Rethem wird mit 523.000 Euro bezuschusst. Für die Sanierung der Kernstadt fließen 245.000 Euro in die Stadt Soltau. Soltau wurde neu in das Programm aufgenommen. Mit 1,25 Millionen Euro fördert das Land weiter die Sanierung der Gebiete Weinberg und Wiethop in Bad Fallingbostel aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

Die Kommunen würden, so Zinke, durch die Impulsmittel in die Lage versetzt, zusätzliche positive Anreize für die Baubranche durch regionale Vergaben zu schaffen. Mit dem eingesetzten Geld würden darüber hinaus Arbeitsplätze im Handwerk und in der Bauwirtschaft gesichert. „Ich gehe davon aus, dass das aktuelle Städtebauförderungsprogramm ein starker Baustein sein kann, um die coronabedingten Folgen für unsere regionale mittelständische Wirtschaft abzumildern“, so Zinke.

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil ergänzt „Mit der Städtebauförderung investieren Land und Bund gemeinsam in unsere Städte und Gemeinden und stärken somit deren Attraktivität. Davon profitiert auch unsere Region. Gerade jetzt in der Corona-Zeit müssen wir an die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden denken und mit der Städtebauförderung unterstützen wir bei Investitionen, die die Lebensqualität vor Ort verbessern. Wir konzentrieren uns dabei auf drei Schwerpunkte: ‚Lebendige Zentren‘, ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ und ‚Sozialer Zusammenhalt‘. Gleichzeitig unterstützen wir die Bauwirtschaft.“

Logo