Resolution in Sachen Erdöl und Erdgas Thema auf Landesebene

Landesfachausschuss Umwelt der CDU Niedersachsen diskutierte Papier der CDU Heidekreis

Resolution in Sachen Erdöl und Erdgas Thema auf Landesebene

„Seit vielen Jahren ist die Förderung von Erdöl und Erdgas ein heiß diskutiertes Thema im ganzen Heidekreis“, so die CDU-Kreisverband Heidekreis in einer Mitteilung. Parteiübergreifend wendeten sich die politischen Vertreter gegen die Auswirkungen der Förderung wie Schäden durch Erdbeben oder Umweltverschmutzung: „Bereits im Jahr 2019 hatte der CDU-Kreisverband Heidekreis die CDU auf Landesebene gebeten, sich einer Resolution des Kreisverbandes anzuschließen. Der Landesparteitag hatte daraufhin den Landesfachausschuss der Partei gebeten, sich mit den Inhalten der Resolution zu beschäftigen. Dies hat das Gremium intensiv getan und sich dazu jetzt auch mit Hans-Heinrich von Hofe als Vertreter der CDU Heidekreis ausgetauscht“, so die Mitteilung.

„Für unsere Forderungen aus der Resolution, für mehr Transparenz zu sorgen, eine generelle Umweltverträglichkeitsprüfung vorzusehen und das Bergrecht umfassend zu reformieren, habe ich bei den LFA-Vertretern viel Sympathie erfahren“, berichtet von Hofe. Zwei Stunden hätten sich die LFA-Mitglieder aus allen Teilen Niedersachsens für das digital durchgeführte Gespräch Zeit genommen.

Für Martin Bäumer, den Vorsitzenden des Landesfachausschusses Umwelt der CDU Niedersachsen, bestehe kein Zweifel daran, dass bei diesem Thema Handlungsbedarf besteht: „Die Förderung von Erdöl und Erdgas in Niedersachsen geht kontinuierlich zurück. Für neue Förderungen muss ein immer größerer Aufwand betrieben werden. Gleichzeitig zeigen uns die Beispiele aus dem niederländischen Groningen, welche gravierenden Auswirkungen die Förderung auf die Lebensbedingungen der Menschen haben kann. Deshalb führt kein Weg daran vorbei, die Förderbedingungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Mit dem Verbot der Förderung in Wasserschutzgebieten und der Planung einer umfangreichen Messkampagne sind einige Forderungen aus der Resolution schon durch das Land umgesetzt worden.“

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