„Unverzichtbare Arbeit“

CDU-Bundestagskandidat Carsten Büttinghaus besucht Rotenburger Werke

„Unverzichtbare Arbeit“

CDU-Bundestagskandidat Carsten Büttinghaus stattete kürzlich den Rotenburger Werken einen Besuch ab. Im Treffen mit Geschäftsführerin Jutta Wendland-Park und Geschäftsführer Thorsten Tillner sowie Pressesprecher Rüdiger Wollschläger und Sascha Jansen, Vertreter der Bewohner, ging es unter anderem um die Herausforderungen, die die Rotenburger Werke in der Corona-Krise zu meistern haben.

Büttinghaus fragte nach, wie sich die Pandemie und ihre Folgen emotional und psychisch auf die Bewohner auswirken. Dazu Bewohnervertreter Jansen: „Alle geben sich große Mühe. Die Krise hat aber auch Verunsicherung mitgebracht, natürlich auch Ängste. Wir sind jedoch optimistisch.“ Geschäftsführerin Wendland-Park würdigte die Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Was unsere Leute hier geleistet haben, ist großartig. Ohne deren Leidenschaft und Engagement hätten wir diese Krise nicht so gut meistern können, wie bisher.“ Kritik übte sie an den hohen bürokratischen Hürden. Die langsame Bearbeitung von Anträgen oder Formularen erschwere die Arbeit: „Die stetige Änderung von rechtlichen Bedingungen, das damit ständige Ändern von Zustimmungsvollmachten und vieles mehr hat die Organisation immer wieder vor neue Aufgaben gestellt.“

Dazu Büttinghaus: „Die Menschen leisten eine unverzichtbare Arbeit. Gerade deshalb müssen wir für künftige Krisen besser gewappnet sein.“ Geschäftsführer Thorsten Tillner präsentierte eine Reihe von Forderungen an die Politik. Er, Tillner, wünsche sich unter anderem eine intensivere Auseinandersetzung mit Themen wie „Diskriminierung von Menschen mit Behinderung bei den Leistungen der Pflegeversicherung“, „Schaffung von inklusiven Wohnraum und freie Wohnortwahl“ und „Grundsätzliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung im Alltag“.

Bundestagskandidat Büttinghaus: „An der Art und Weise wie eine Gesellschaft mit ihren Alten und Schwachen umgeht, lässt sich der Entwicklungsgrad und Zustand einer Gesellschaft ablesen.“ Und weiter: „Es ist unstrittig, dass Angestellte in der Pflege gerade weit über Gebühr Leistungen erbringen. Ich setze mich dafür ein, dass dies auch weiterhin und insbesondere nach der Krise geschätzt und gewürdigt wird. Das Lohnniveau in sozialen Berufen ist mir zu niedrig, die Anreize hier dauerhaft zu arbeiten zu gering. Das muss uns als Gesellschaft mehr Wert sein. Genauso schaut es im Umgang mit Menschen mit Behinderungen aus. Hier darf es keine Diskriminierung oder Nachteile geben. Keiner kommt wunschgemäß mit einer Behinderung zur Welt. Das ist Schicksal. Jeden von uns kann es morgen ebenso treffen.“

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