Schockanrufe im Heidekreis: Betrüger erbeuten in einem Fall sechsstellige Summe | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Polizeiinspektion Heidekreis warnt erneut vor mieser Masche

Schockanrufe im Heidekreis: Betrüger erbeuten in einem Fall sechsstellige Summe

Die Polizeiinspektion Heidekreis warnt aktuell erneut vor sogenannten Schockanrufen und Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Bereits am gestrigen Mittwoch, 15. Juli, kam es im nördlichen Teil des Landkreises zu mehreren entsprechenden Anrufen.

„Bei den aktuell bekannt gewordenen Fällen gaben sich die Anrufer unter anderem als Polizeibeamte aus. Dabei täuschten sie beispielsweise schwere Verkehrsunfälle von Angehörigen vor oder warnten vor angeblichen Einbrecherbanden. Ziel der Täter war es, Informationen über Geld und Wertgegenstände zu erlangen und die Angerufenen zu einer Übergabe oder Überweisung zu bewegen“, berichtet Polizeisprecher Tarek Gibbah. In mehreren Fällen hätten die Angerufenen die Betrugsmasche rechtzeitig erkannt und das Gespräch beendet. „In einem Fall waren die Betrüger jedoch erfolgreich und erbeuteten eine sechsstellige Summe“, so Gibbah.

Die Polizeiinspektion Heidekreis appelliert aus gegebenem Anlass:

- Seien Sie bei derartigen Telefonanrufen misstrauisch und beenden Sie das Gespräch!

- Kontaktieren Sie Familienangehörige oder andere Vertrauenspersonen!

- Geben Sie am Telefon niemals Informationen über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse preis!

- Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen und deponieren Sie diese auch nicht an vorgegebenen Orten!

- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Polizei fordert am Telefon niemals die Übergabe oder Überweisung von Geld oder Wertgegenständen!

- Informieren Sie im Zweifel die Polizei!

Weitere Informationen und Verhaltenstipps zum Thema Schockanrufe gibt es im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe.

Die Polizei appelliert zudem an Angehörige, Freunde und Bekannte, insbesondere ältere Menschen in ihrem Umfeld immer wieder für diese Betrugsmaschen zu sensibilisieren und mit ihnen über das richtige Verhalten zu sprechen.

„Die Täter gehen häufig äußerst professionell vor, bauen gezielt Druck auf und schaffen es, ihre Opfer in emotional belastende Situationen zu versetzen. Daher ist es wichtig, unabhängig vom Alter immer wieder über diese Maschen aufzuklären und miteinander im Gespräch zu bleiben“, so der Polizeisprecher.